Umgebungslichtsensor halbiert TV-Stromverbrauch

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
Umgebungslichtsensor halbiert TV-Stromverbrauch
Umgebungslichtsensor halbiert TV-Stromverbrauch

Der österreichische Halbleiterhersteller ams präsentierte kürzlich ein Verfahren, das selbst bei optimaler Darstellungsqualität zu einem Stromverbrauch von weniger als 60 W für ein TV-Gerät mit 42"-Diagonale führt, auch bei schwacher Beleuchtung. Auf der CES 2013 in Las Vergas wird ein handelsüblicher Fernseher vorgestellt, der mit dieser Technologie ausgestattet ist.
 
Basierend auf den durchschnittlichen Gegebenheiten des US-amerikanischen TV-Konsums würde der flächendeckende Einsatz dieser Technik allein in den Vereinigen Staaten zur einer Reduktion der CO2-Freisetzung in der gleichen Größenordnung führen, wie wenn man 1.000.000 Autos von der Straße nähme. Die Anforderungen nach Energy Star 6.0 führen bei einem TV-Gerät mit 42"-Diagonale zu einem Maximalverbrauch von nur 62,9 W. Der Maximalverbrauch für TV-Geräte aller Größen wurde sogar auf nur 85 W beschränkt.

 

In der Praxis lässt sich bei den meisten neueren LED-LCD-TV-Geräten die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in zwei oder mehr Stufen an die tatsächliche Helligkeit anpassen. Schon in mittlerer Stellung sind da leicht weniger als 50 W möglich. Im Sommer bei Tageslicht im Wohnzimmer allerdings kann das allerdings zu dunkel sein, weshalb bei vielen Geräten die Hintergrundbeleuchtung mit voller Leistung betrieben wird. Eine Helligkeitssteuerung, die von der Umgebungshelligkeit gesteuert wird, sorgt sowohl am Tag als auch bei Nacht für stets optimalen Kontrast und führt dennoch zu einer deutlich gesenkten mittleren Energieaufnahme.

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