TPB reagiert auf Marklage mit Kapazitätserweiterung

8. Oktober 2018, 08:50 Uhr
Um der steigenden Nachfrage nach Printed Circuit Board Assemblies (PCBA - Leiterplatten-Bestückungen) nachzukommen, investiert tbp electronics in eine zusätzliche hochmoderne Fertigungsstraße am Hauptstandort Dirksland. Damit ist eine Investition von mehr als drei Millionen Euro verbunden. Die neue Anlage (die 5. im gesamten Maschinenpark) wird Ende Oktober in Betrieb genommen. Außerdem wurden die Testeinrichtungen und die Vorratskomponenten erweitert. In Kombination mit etwa zwanzig neuen spezialisierten Fachkräften stellt sich tbp damit auf die aktuelle Marktlage ein.
 
Die beiden bestehenden Fertigungsstraßen für Prototypen und kleinere Serien werden an diesem Wochenende in die tbp-Dependance auf dem gleichen Betriebsgelände umgesiedelt. Damit wird Platz für die neue Anlage geschaffen. In Zusammenarbeit mit den Ausrüstungslieferanten findet der Aufbau in nur wenigen Wochen statt, ohne dass die laufende Produktion unterbrochen wird. Auch diese Anlage soll in zwei Schichten betrieben werden. Die Anzahl der Mitarbeiter wird an die größere Kapazität angepasst.

Größere Testkapazität
Mit Design for Testing (DfT) maximiert tbp die Testzugänglichkeit und Testdeckung des PCBA-Entwurfs. Für die spezielle Extended Boundary Scan Testlösung (EBST) wurden drei zusätzliche Basisstationen aufgestellt (jetzt acht). Außerdem wurde ein fliegender Messfühler hinzugefügt (jetzt vier). Die gestiegene Kapazität trägt zu einer effizienteren Produktion bei.

Größerer Vorrat
Die Vorratskomponenten in Dirksland wurden nahezu verdoppelt. Eine höhere Anzahl an Einkaufs- und Lager-Mitarbeiter haben unter anderem zu dieser Erweiterung beigetragen. Diese Maßnahme ist erforderlich, angesichts der weltweiten Knappheit an Elektronikteilen, die erwartungsgemäß noch lange anhalten wird.
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