Sensorsysteme und Industry 4.0 – Kleiner, Smarter, Kostensparend

15. November 2018, 09:00 Uhr
Bild: Panasonic
Bild: Panasonic

In Zukunft werden Sensoren und Sensorsysteme eine Schlüsselrolle in der Fertigung einnehmen. Dabei stehen smarte Sensoren, die Signalaufbereitung und -verarbeitung liefern im Mittelpunkt des Interesses. Welche Anwendungsbereiche und Kerneigenschaften dazu erfüllt sein müssen, beantwortet Panasonic Industry. 2014 stellte das Bundeskabinett in seiner „Neuen Hightech Strategie für Deutschland“ den Punkt Smart Factory/Industry 4.0 als globale Herausforderung für Innovationsführer vor und inkludierte ihn als Schwerpunkt in seiner Wirtschaft- und Wissenschaftspolitik. Und tatsächlich: Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. So haben jüngste Fortschritte in der Fertigungsindustrie den Weg für einen systematischen Einsatz von Cyber-Physical Systems (CPS) geebnet, in dem Informationen aus allen verwandten Perspektiven genau überwacht und zwischen der physischen Fabrikhalle und dem Computerraum synchronisiert werden.

 

SF4D – reibungslose Wartung und Parametierung für „Point of Operation Guarding“                    

Im Bereich von mechanischen und hydraulischen Pressen, Formpressen, Stanz-, Umform-, Niet-, Ösen- und sonstigen automechanischen Montageanlagen sind offene, bewegliche Teile eine Gefahrenzone für Personal. Der „point of operation“ muss als Gefahrenquelle abgesichert werden. Sicherheitslichtgitter sind dazu eine unverzichtbare Schutzmaßnahme und deren einwandfreie Funktion und regelmäßige Wartung unverzichtbar. Beides ein massiver Kosten- und Zeitpunkt der durch die SF4D Serie klar adressiert wird.

Die Lichtgitter der Serie SF4D überprüfen sich dank der eigens entwickelten und kostenlosen Software nicht nur hinsichtlich falscher Kabelverdrahtung, Trennung, Kurzschlüsse und der Zuverlässigkeit internen Schaltkreise. Ebenfalls kann man dank der ELCA Funktion ungewollte Maschinenstillstände durch Fremdlichteinfluss verhindern und entsprechend kalibrieren. Auch dank des branchenüblichen M12-Stecker ist eine schnelle und unkomplizierte Installation garantiert. Ein weiterer klarer Vorteil stellt die nahtlose Struktur und Verarbeitung der SF4D Linie dar, die eine hohe Umweltbeständigkeit garantiert.

 

HG-C Serie – Verlässlicher Abstandssensor in kleinster Baugröße

Waren in der Vergangenheit nur der Status „Anwesenheit“ wichtig, so werden heute intelligente Systemen für die Erhebung von physikalische Daten, Qualitätsbeurteilung oder zur eindeutigen Identifizierung des Objekts benötigt. Dies ist mit Hilfe einer I/O Schnittstelle leicht parametrierbar und unterstützt eine der Hauptaufgaben von Industrie 4.0: Produktionen mit Losgröße 1 aufzubauen. Laserabstandssensoren sind deshalb bei nahezu allen Automatiesierungsaufgaben ein wichtiger Bestandteil. Die HG-C Serie von Panasonic Industry eröffnet dazu viele neue Möglichkeiten für die industrielle Automatisierung. Dazu gehören unter anderem die Positionierung von Roboterarmen, Dicken- und Positionsmessung von Bandmaterial, Anwesenheitsprüfung von kleinsten Produkten oder das Erkennen von Überlappungen von dünnsten Materialien. Diese Messungen können sowohl statisch als auch dynamisch erfolgen. Die dynamische Messung ermöglicht es Regelkreise zu realisieren oder Profile und Konturen verschiedener Komponenten zu bestimmen.

Mit einer Messwiederholgenauigkeit von bis zu 10μm und einer Reaktionszeit von 1,5 ms ist der KG-C Sensor einzigartig auf dem Markt der Lasersensoren. Mit einer kompakten Größe von nur W20 x H44 x T25 mm bietet dieser Sensor High-End-Leistung in einem kompakten Paket. Fünf Messbereiche (100 mm ± 35 mm, 50 mm ± 15 mm und 30 mm ± 5 mm) stehen je nach Modell mit einer Messauflösung von 10 μm bis 70 μm zur Verfügung. Die integrierte Anzeige unterstützt die Einrichtung und den Betrieb.

 

DP-100-Serie: Hochpräzise Miniatur-Manometer mit M8-Steckanschluss

Die digitalen Miniatur-Manometer der DP-100-Serie sind für hochpräzises Messen und Überwachen von Luftdruck und nicht-korrosiven Gasen in vielfältigen industriellen Anwendungen geeignet, insbe­sondere für den Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Luft-/ Gasdruckkontrolle der Fertigungs­prozesse der Mikroelektronikindustrie.

Als be­sonderes Leistungsmerkmal zeichnet sich das digitale Manometer durch ein zweizeiliges LCD-Display für Messwerte und Grenz- bzw. Schwellenwerte und die Datenkopierfunktion aus. Mit dem neuen dreifarbigen 12 Segment-LCD-Display sind nicht nur die angezeigten Messwerte oder Einstel­lungen klar ablesbar, sondern auch eine deutliche Unterscheidung zwischen dem Betriebs- (grün bzw. rot für Ein oder Aus des Signalausgangs) und dem Einstellungszustand (orange) möglich. Mittels der Datenkopierfunktion kann die Einstellung an einem Sensor durchgeführt und an weiteren Sensoren einfach übertragen werden. Durch die einstellbaren Ansprechzeiten (2,5 - 5.000 ms) können einerseits dynamische Druckänderungen erfasst, aber auch unerwünscht stoßartige Druck­schwankungen durch abnormalen Druckabfall ignoriert werden. Die hohe Messauflösung (0,05% F.S.) und Wiederholgenauigkeit (±0,1% F.S), die geringe Hysterese (1 digit) und Temperatur­abhängigkeit (£ ±0,5% F.S.) sind die weiteren Leistungsmerkmale dieser neuen Serie. Und selbstverständlich mit I/O Link Schnittstelle.

 

FX-500-Series – Die sicherste Lösung im Feld der Faseroptiscehn Sensoren

Faseroptische Sensoren ermöglichen Messungen in Umgebungen, in denen elektrische Sensoren an ihre Grenzen stoßen. Anders als bei elektrischen Messmethoden ist die rein optische Messmethode komplett unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen, da Licht die Versorgung des Sensors sowie die Übertragung des Messsignals übernimmt. Sie sind überdies klein und weitgehend korrosionsbeständig aus und sind äußerst zuverlässig gegenüber hohen elektrischen Spannungen und magnetischen Feldern als auch Temperaturen.

„Vorbeugende automatische Wartung“ ist gegenüber der individuellen Auswertung ein erheblicher Vorteil, da damit Know-How und Zeit gespart bzw. anderweitig eingesetzt werden können. Der Self-Monitoring Sensor von Panasonic Industry ist in der Lage Sensordaten und seinen eigenen Status über I/O-Link-Master -Master an das Host-Gerät zu melden. Damit ist eine zeitnahe Analyse und Wartung des Sensors als auch die Problemidentifizierung möglich. Doch nicht nur die Aspekte Wartung und Sicherheit sondern auch technische Leistung stehen dazu im Vordergrund: Der FX-500 erreicht eine Ansprechzeit von 25µs und bietet gleichzeitig eine sehr hohe Genauigkeit. Darüber hinaus hat sich die Zuverlässigkeit bei der Erkennung gegenüber früheren Modellen um 75% erhöht.

 

Sie haben noch Fragen oder wollen mehr zu unseren Sensorlösungen erfahren? Besuchen Sie uns auf der SPS/IPC/DRIVES 2018. Am Stand 341 in Halle 4A präsentiert der Geschäftsbereich Systems & Solutions vom 27. – 29. November 2018 branchenführende Produkte und Lösung der Automatisierungstechnik. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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