SENSOR+TEST 2017: Unitronic stellt weltweit kleinsten elektrochemischen CO-Sensor vor

8. Mai 2017, 00:00 Uhr
Bild: Unitronic
Bild: Unitronic
Die Unitronic GmbH, Entwicklungsdienstleister aus Düsseldorf und Mitglied des schwedischen Technologiekonzerns Lagercrantz Group AB, präsentiert auf der diesjährigen SENSOR+TEST 2017 in Halle 1, Stand 559 mit dem TGS 5141 von Figaro Engineering den weltweit kleinsten elektrochemischen Sensor für CO. Die hochempfindlichen Sensoren für Kohlenmonoxid sind nicht nur sehr empfindlich, schnell und aufgrund ihrer Langzeit-Stabilität wartungsfrei, sondern lassen sich auch sehr leicht implementieren.      
 
Die ausgezeichnete Stabilität und die hohe Empfindlichkeit der Figaro-Sensoren ermöglicht die Konstruktion von langlebigen und wartungsfreien Gasdetektoren. Figaro-Gassensoren fanden zunächst in Gaswarngeräten, der Medizintechnik sowie Mess- und Regelungsgeräten Verwendung. Später kamen Atemalkoholmessgeräte, Sensoren zur Kontrolle des Kochvorgangs in Mikrowellengeräten, in Lüftungssteuerungen sowie zur allgemeinen Messung der Luftqualität in Gebäuden und Fahrzeugen hinzu.
 
Weltweit kleinster CO-Sensor TGS 5141
Der TGS 5141 ist mit 14 mm Durchmesser und 5 mm Höhe der weltweit kleinste elektrochemische CO-Sensor. Dank Verwendung eines neuen einzigartigen Elektrolyten kommt der CO-Sensor erstmals ganz ohne Wasserspeicher aus, wodurch sich die Baugröße gegenüber dem Vorgängermodell TGS5042 um rund 90 Prozent und das Gewicht auf nur noch 2,5 Gramm verringert.
 
Die durchschnittliche Lebenserwartung des für batteriebetriebene Detektoren geeigneten,  preislich im Bereich herkömmlicher MOS-Sensoren angesiedelten CO-Sensors liegt bei über zehn Jahren. Der UL-zertifizierte TGS 5141  zeichnet sich zudem durch eine sehr hohe Langzeitstabilität und  CO-Selektivität aus. Der typische Messbereich reicht von 0 bis 10.000 ppm, die Ansprechzeit beträgt weniger als 60 Sekunden, und die Messwerte am Sensorausgang verhalten sich jeweils linear zur Gaskonzentration.
 
Wartungsfreier Betrieb durch eigene Energieerzeugung
Da der TGS5141 die für den Betrieb benötigte Energie selbst erzeugt und der Stromverbrauch der zusätzlich benötigten Auswertelektronik mit wenigen µA extrem gering ausfällt, ist ein praktisch wartungsfreier Betrieb sichergestellt. Der Sensor kann im Temperaturbereich von -10°C bis +50°C uneingeschränkt eingesetzt werden. Zu den typischen Anwendungsbereichen zählen neben tragbaren CO-Monitoren und besonders kompakten Kohlenmonoxid-Gasmeldern für Wohnungen, Labore, Garagen oder Wohnmobilen vor allem auch Multisensor-Branddetektoren. Wie schon seine  Vorgängermodelle ist auch der  TGS 5141 mit individuellen Empfindlichkeitsdaten ausgestattet. Bei dem Einbau wird somit  keine weitere Kalibrierung benötig.
 
Weitere Sensoren aus der CO-Produktfamilie
Ebenfalls am Stand zu sehen sind die Vorgängermodelle TGS 5042 und 5342, welche sich ebenso durch hohe Stabilität und Langlebigkeit auszeichnen. Diese eignen sich sowohl für direktes als auch Wellenlöten. Spezifiziert sind die RoHS-konformen Sensoren alle nach UL2034, EN50291 und EN54-31. Zu den typischen Anwendungsbereichen der von -40 bis +70°C einsetzbaren CO-Sensoren zählen neben Brand- und Rauchmeldern weitere Kohlenmonoxid-Gasdetektoren in Industrie- und Hausanwendungen, die Überwachung von Garagen und Wohnmobilen, tragbare CO-Monitore und CO-Anzeigen in Schiffen.
 
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