Selbstreparierendes Elektronikmaterial

17. Mai 2016, 18:32 Uhr
Selbstreparierendes Elektronikmaterial
Selbstreparierendes Elektronikmaterial
Ein großes Problem bei der Entwicklung zuverlässiger flexibler Elektronik ist die Tatsache, dass die verwendeten Materialien nicht widerstandsfähig sind gegen Dehnen, Biegen oder Brechen. Wissenschaftler der Penn State University in Pennsylvania haben nun ein neues elektronisches Material entwickelt, das in der Lage ist, sich selbst und seine Eigenschaften mehrere Male selbst wiederherzustellen.

In der Vergangenheit ist es Forschern zwar gelungen, selbstreparierende Materialien zu entwickeln, bei denen eine Funktion nach dem Brechen des Materials wieder hergestellt wird, aber für die praktische Anwendung zum Beispiel bei tragbaren Anwendungen ist es wünschenswert, wenn sich mehrere Funktionen wiederherstellten. Erhält zum Beispiel ein dielektrisches Material nach einem Schaden seinen elektrischen Widerstand, aber nicht die thermische Leitfähigkeit, so kann es schnell zu einer Überhitzung kommen.

Das Material, das die Forscher der Penn State nun entwickelt haben, repariert alle seine Eigenschaften, die es für den Einsatz als Dielektrikum in tragbarer Elektronik benötigt: die mechanische Stärke, die Durchschlagsfestigkeit, den elektrischen Widerstand, die thermische Leitfähigkeit und die dielektrischen oder isolierenden Kennwerte.
 
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