Das Design verbessern

Der PCB Configurator und die meisten seiner Möglichkeiten kann man sogar schon nutzen, bevor die Platine komplett fertig gezeichnet ist. Auf diese Weise erhält man den richtigen Satz an DRC-Werten (Design Rules Check) für die verwendete CAD-Software. Gleichzeitig wird man so schnell darüber informiert, was die fertige Platine kosten wird und kann so rechtzeitig optimieren. Diese Vorab-Überprüfungen dauern nur wenige Minuten und die Entwürfe können im Warenkorb abgelegt werden, wo sie einen Monat lang erhalten bleiben.

Stencils
Im PCB Configurator kann man auch Stencils auswählen. Ein Stencil ist sehr hilfreich, falls man eine Platine für SMD-Bestückung entwirft. Mit solch einem Hilfsmittel kann man sehr leicht und auf einen Rutsch die richtige Menge Lötpaste auf die Pads aufbringen. Wenn das Board aber nur bedrahtete Bauteile oder nur leicht zu lötende SMDs aufweist, ist ein Stencil nicht nötig.
 

Wenn man ein Stencil haben will, muss man die Optionen für das Top- und/oder Bottom-Stencil aktivieren, damit diese mit den Platinen mitgeliefert werden. Wählt man ein Stencil, verfärbt sich die Checkbox eC-registration compatible PCB in der Top-Sektion orange. Außerdem wird eine Meldung unter dem Preis angezeigt. Diese Checkbox darf man aber nur aktivieren, wenn man die Bestellung von eC-stencil-mate oder eC-stencil-fix (siehe Video) plant oder schon besitzt. Damit werden Board und Stencil kompatibel mit den Tools.

Material
Die Material-Auswahl erlaubt die Selektion von Platinenmaterial und deren Dicke sowie Kupferauflage bei den beiden äußeren Layern. Ein Klick auf den Buildup-Wizard öffnet ein Fenster, in dem diese Parameter zusammen mit anderen Parametern aus anderen Selektionen gruppiert dargestellt sind. Hier sieht man, welche Optionen wo auf dieser Platine angewendet werden. Ein kleiner Münzenstapel neben einer Option ist ein Hinweis, dass diese Option den Preis beeinflusst.

Technologie
Die Technologie-Sektion enthält die DRC-Werte, die normalerweise nur professionellen Platinen-Layoutern etwas sagen. Zum Glück genügt ein Klick auf den Text einer Option, um das Hilfesystem zu aktivieren. Auf diese Weise sieht man schnell, dass es bei einer Platine noch viel mehr zu beachten gibt, als lediglich Leiterbahnen in der Layout-Software zu verlegen. Man muss hier z. B. wissen, dass die Standard-Klasse (die Auflösung für die Platine) auf 6C eingestellt ist und dass die Auswahl einer schlechteren Klasse nicht billiger macht. Eine bessere Klasse allerdings erlaubt feinere Details und kleinere Löcher und kostet darum auch mehr Geld. Mit dem Classification Wizard kann man die Klasse der Platine ohne tieferes Verständnis (oder Wissen um die Details anderer Optionen) verstellen.

Die Option Holes <= may be reduced erlaubt Eurocircuits, die Anzahl an Durchkontaktierungen zu minimieren, um die Herstellungsfähigkeit durch Auflösung von Schleifen etc. zu verbessern. Hier muss man den Durchmesser auf den verwendeten Via-Durchmesser einstellen, damit nicht versehentlich Löcher für Bauteile wegoptimiert werden.
 
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