Der Raspberry Pi ist eine nur scheckkartengroße Computer-Platine mit Anschlüssen für Tastatur und TV. Er wird in Europa über RS Components und Farnell vertrieben. Obgleich beide Firmen zum Verkaufsstart 10.000 Exemplare des ARM-basierten Computers erhielten, waren diese in weniger als einer Stunde ausverkauft. Interessierte (auch Privatkunden) können sich jedoch bei den Distributoren RS Components oder Farnell registrieren.

 

Die technischen Daten des Raspberry Pi Modell B:

  • SoC Broadcom BCM2835 (CPU, GPU, DSP und SDRAM)
  • CPU: 700 MHz ARM1176JZF-S core (ARM11-Familie)
  • GPU: Broadcom VideoCore IV, OpenGL ES 2.0, 1080p30 h.264/MPEG-4 AVC High-Profile-Decoder
  • 256 MB SDRAM
  • Video-Ausgänge: Composite RCA, HDMI
  • Audio-Ausgänge: 3,5 mm Audiobuchse, HDMI
  • Unterstützte Speicherkarten: SD, MMC, SDIO-kompatible-Steckplätze
  • 10/100-Mbit-Ethernet RJ45
  • 2 x USB 2.0
  • microUSB-Port zur Stromversorgung
  • Abmessungen: 85,6 x 53,98 x 17 mm

 

Der Raspberry Pi wird mit dem Linux-Betriebssystem Fedora ausgeliefert, er ist aber auch Debian-kompatibel. Der Computer bootet von der SD-Karte.

 
Zusätzlich zum derzeitigen Raspberry Pi Modell B ist in Kürze auch eine abgespeckte Variante A geplant: Diese verzichtet auf USB und 10/100-Mbit-Ethernet.

 
Hinter dem Projekt steht die Raspberry-Pi-Foundation. Deren Ziel ist es, mit Hilfe eines günstigen Rechners (Raspberry Pi; Himbeerkuchen) nicht nur technikinteressierte Studenten, sondern auch Schüler, insbesondere aus sozial schwachen Familien, zum Programmieren und Tüfteln anzuregen und ihnen die Nutzung von Office-Programmen zu ermöglichen. Ein Interview mit einem der Gründer findet man in der April-Ausgabe von Elektor, die am 21. März am Kiosk erscheint!

 

Hersteller:
www.raspberrypi.org

 

Vertrieb:
http://de.rs-online.com/web/...