Protokollanalyse bei Oszilloskopen von Hameg

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
Protokollanalyse bei Oszilloskopen von Hameg
Protokollanalyse bei Oszilloskopen von Hameg

Hameg bietet eine Bus-Protokoll-Analyse auch für die Mixed-Signal-Oszilloskope der Einsteigsklasse an. Die Option HOO12 erlaubt das Triggern und Decodieren von CAN- und LIN-Busprotokollen. Zusammen mit den Optionen HOO10/11 für I²C, SPI und UART/RS232 erhalten Embedded-Entwickler eine Komplettlösung für die Entwicklung von Systemen, die über einen Bus kommunizieren. Für alle Protokolle wurde eine Tabellendarstellung der decodierten Werte implementiert, die in einer Zeile die kompletten Informationen eines Nachrichtentelegrammes darstellen. Spezielle Triggereigenschaften erlauben dabei die gezielte Isolierung einzelner Nachrichten. Sehr hilfreich ist auch die für individuelle Messaufgaben mögliche Beschriftung der 2 bzw. 4 analogen und 8 bzw. 16 digitalen Kanäle.

Passend für die Protokollanalyse des CAN-Busses bietet der Hersteller einen 200-MHz-Differenztastkopf und einen 800-MHz-Differenztastkopf an. Beide zeichnen sich durch hervorragende elektrische Eigenschaften (3,5 pF bzw. 1 pF Eingangskapazität, 1 MOhm bzw. 200 kOhm Eingangswiderstand), eine Vielzahl praktischen Zubehöres und flexible Stromversorgungsmöglichkeiten aus. Kombiniert mit dem entsprechenden Oszilloskop der HMO-Serie (oder jedem anderen Oszilloskop) lassen sich damit viele Messungen differentieller Signale realisieren, ohne das Signal merklich zu belasten.

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