Neues USB-Mixed-Signal-Oszilloskop von Pico Technology

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
Neues USB-Mixed-Signal-Oszilloskop von Pico Technology
Neues USB-Mixed-Signal-Oszilloskop von Pico Technology

Das neue PicoScope 2205 MSO ist eine Kombination aus Zweikanal-Oszilloskop und 16-Kanal-Logikanalysator. Mit dem kompakten, tragbaren USB-Gerät lassen sich analoge Wellenformen und digitale Daten auf demselben Bildschirm anzeigen. Da es über USB mit Strom versorgt wird, benötigt man kein Netzteil.

 

Mit einer analogen Bandbreite von 25 MHz, analogen Abtastraten von bis zu 200 MSamples/s und einer maximalen digitalen Eingangsfrequenz von 100 MHz eignet sich das PicoScope 2205 MSO für die Entwicklung und Prüfung von analogen und digitalen Mehrzweckschaltungen sowie für die Störungssuche. Der Puffer für 48.000 Abtastungen ist groß genug, um mehrere Aufzeichnungen rasch aufeinanderfolgend in Abständen von nur 2 Mikrosekunden zu speichern.

 

Die mitgelieferte PicoScope-Software bietet eine hochauflösende, übersichtliche Anzeige und eine Reihe von erweiterten Signalverarbeitungsfunktionen: Spektrumanalysator, automatische Messungen mit Statistik, Rechenkanäle, Referenzwellenformen, mehrere Oszilloskop- und Spektralansichten, serielle Entschlüsselung von I2C-, UART-, SPI- und CAN-Bus-Signalen, XY-Modus, erweiterte Trigger, Maskengrenzprüfungen und Persistenzanzeigemodi in Farbe. Die 16 Digitaleingänge können einzeln oder in benutzerdefinierten Gruppen mit Beschriftungen in Form von binären, Dezimal- oder Hexadezimalwerten angezeigt werden. Für jeden 8-bit-Eingangsanschluss lässt sich ein separater Logik-Schwellenwert von -5 V bis +5 V definieren. Den digitalen Trigger kann man durch ein beliebiges Bit-Muster in Kombination mit einem optionalen Übergang an jedem Eingang aktivieren. Mithilfe von Boolescher Logik lassen sich außerdem analoge und digitale Trigger kombinieren, um eine komplexe Mixed-Signal-Triggerung zu ermöglichen.

 

Das ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Software Development Kit (SDK) gestattet es, das neue Oszilloskop mit eigener Software zu steuern. Das SDK und die PicoScope-Software laufen unter Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7, Programmierbeispiele werden für C, Excel und LabVIEW mitgeliefert.

 

Das neue PicoScope 2205 MSO ist ab sofort als einzelnes Oszilloskop sowie als Kit mit zwei passiven x1/x10-Tastköpfen, einem Logikkabel und Messklemmen erhältlich. Eine 5-Jahres-Garantie ist im Kaufpreis enthalten.

 

Mehr Infos:
www.picotech.com

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