Neue PIC®-MCU-Serie verlagert Software-Aufgaben auf die Hardware, um die Systemreaktion zu beschleunigen

12. Februar 2020, 11:10 Uhr
Neue PIC®-MCU-Serie verlagert Software-Aufgaben auf die Hardware, um die Systemreaktion zu beschleunigen
Neue PIC®-MCU-Serie verlagert Software-Aufgaben auf die Hardware, um die Systemreaktion zu beschleunigen
Bei der Entwicklung von Mikrocontroller-/MCU-basierten Systemen ist Software häufig der Engpass bei der Markteinführung und Systemleistungsfähigkeit. Durch die Verlagerung vieler Software-Aufgaben auf die Hardware helfen die neuen MCUs der Serie PIC18-Q43 von Microchip Technology (Nasdaq: MCHP), leistungsfähigere Lösungen schneller auf den Markt bringen.
 
Die Kombination an Peripherie in diesen MCUs ermöglicht ein vielseitigeres und einfacheres Design benutzerdefinierter hardwarebasierter Funktionen mit einfach zu bedienenden Entwicklungstools. Konfigurierbare Peripherie ist intelligent miteinander verknüpft, um eine nahezu latenzfreie gemeinsame Nutzung von Daten, Logikeingängen oder Analogsignalen ohne zusätzlichen Code zu ermöglichen und die Reaktionsfähigkeit des Systems zu verbessern. Die PIC18-Q43-MCUs eignen sich für Echtzeitsteuerungen und vernetzte Anwendungen, u.a. für Haushaltsgeräte, Sicherheitssysteme, Motor- und Industriesteuerungen, Beleuchtung und Internet der Dinge (IoT). Die MCUs tragen dazu bei, die Gesamtkosten zu verringern und die Markteinführung zu beschleunigen.
 
Core-unabhängige Peripherie (CIPs; Core-Independent Peripherals) ist Peripherie, die mit zusätzlichen Funktionen für verschiedene Aufgaben entwickelt wurde, ohne dass die CPU eingreifen muss. Mit CIPs wie Timern, vereinfachtem PWM-Ausgang (Pulsweitenmodulation), CLCs (konfigurierbaren Logikzellen), A/D-Wandlern mit Berechnung (ADC2), mehrfacher serieller Kommunikation etc. erleichtern die neuen MCUs die Anpassung kundenspezifischer Designs. CLCs bieten dafür programmierbare Logik, die außerhalb der Geschwindigkeitsbegrenzungen der Software-Ausführung arbeitet und die Möglichkeit bietet, z.B. den Signalgenerator, Timing-Messungen u.v.m. anzupassen. CLCs können die Glue Logic sein, um On-Chip-Peripherie für die Hardware-Anpassung sehr einfach zu verknüpfen.

Die Core-unabhängigen Kommunikations-schnittstellen, darunter UART, SPI und I2C, bieten flexible, einfach einsetzbare Bausteine, um kundenspezifische Designs zu erstellen. Durch das Hinzufügen mehrerer DMA-Kanäle und Interrupt-Management wird die Echtzeitsteuerung mit vereinfachten Software-Schleifen beschleunigt.
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