Neue Microchip PIC® und AVR® MCUs sorgen für leistungsfähigere Regelkreise

21. Mai 2018, 10:44 Uhr
Bild: ATtiny1607 von Microchip
Bild: ATtiny1607 von Microchip
Microchip stellt die neuen 8-Bit-Mikrocontroller (MCUs) der Serien PIC18 Q10 und ATtiny1607 mit intelligenter Core-unabhängiger Peripherie (CIPs) vor, mit denen sich die Entwicklung vereinfacht und eine schnelle Reaktion auf das Systemverhalten möglich wird.
 
Fortschritte im Aufbau der PIC®- und AVR® -MCUs prädestinieren sie für Regelanwendungen, sodass Systeme nicht auf die CPU zugreifen müssen, mehr Aufgaben bewältigen sowie Strom einsparen können.
 
Ein wesentlicher Vorteil der PIC18-Q10- und ATtiny1607-MCUs ist deren CIPs, die Aufgaben unabhängig voneinander verwalten und den in der CPU erforderlichen Datenverarbeitungsaufwand verringern. Entwickler können damit Zeit sparen und den Entwicklungsaufwand mit hardwarebasierten CIPs reduzieren, wodurch sich der Umfang der zu schreibenden und zu validierenden Software erheblich verringert. Beide Serien unterstützen die funktionale Sicherheit und arbeiten mit bis zu 5 V, erhöhen die Störfestigkeit und sind kompatibel zu den meisten analogen und digitalen Sensoren.
 
Die neue Serie ATtiny1607 wird im kompakten 3 mm x 3 mm, 20-Pin-QFN-Gehäuse angeboten und eignet sich für platzbeschränkte Regelkreise, z.B. in tragbaren Elektrowerkzeugen und Fernbedienungen. Neben dem integrierten Highspeed-A/D-Wandler (ADC), der eine schnellere Umwandlung von Analogsignalen ermöglicht, die zu einem deterministischen Systemverhalten führen, bieten die Bausteine eine verbesserte Oszillatorgenauigkeit, sodass Entwickler die Anzahl externer Bauteile verringern und Kosten sparen können.
 
Zu den CIPs der Serie PIC18 Q10 zählen ein CWG (Complementary Waveform Generator), der komplexe Schaltungsdesigns vereinfacht, und ein integrierter A/D-Wandler mit Berechnung (ADC2), der erweiterte Berechnungen und die Filterung von Daten in Hardware ohne Eingreifen der CPU durchführt. CIPs wie diese ermöglichen es der CPU, komplexere Aufgaben auszuführen, z.B. die Steuerung der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Sie verbleiben in einem Energiesparmodus, um Strom zu sparen, bis die Verarbeitung erforderlich ist.
 
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