Mikrofon mit Graphen-Membran
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Die Forscher wollten damit zeigen, dass ein relativ neues Material wie Graphen viele Anwendungsmöglichkeiten bietet. Aufgrund seines geringen Gewichts, der hohen mechanischen Stärke und der Flexibilität ist Graphen ein ideales Material für Membranen von Mikrofonen und Lautsprechern.
Die Membran für das Mikrofon besitzt eine Dicke von 60 Atomlagen, die auf eine Nickelfolie chemisch aufgedampft wurden. Anschließend wurde die Nickelfolie weggeätzt, so dass nur die Graphen-Membran übrig blieb. Die Membran wurde in ein Gehäuse eingebaut, das identisch war zu einem kommerziellen Mikrofon. Im Vergleich ergab sich eine 10 dB höhere Empfindlichkeit im größten Teil des Audiobereichs.

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