Maker Faire Berlin 2018

30. Mai 2018, 14:55 Uhr
"Alles mit Röhren" hieß es in einem der Zelte - inklusive handgefertigter Spulen und Kondensatoren.
"Alles mit Röhren" hieß es in einem der Zelte - inklusive handgefertigter Spulen und Kondensatoren.
Am letzten Wochenende fand in Berlin eine der größten Maker Faires dieses Jahres statt – insgesamt zum vierten Mal in der deutschen Hauptstadt. Als Veranstaltungsort hatte man sich diesmal das FEZ Berlin in Wuhlheide ausgesucht – etwas weniger zentral gelegen als bisher, doch dafür mit einem sehr schönen Außenbereich am Waldrand ausgestattet. Bei wunderschönem Wetter präsentierten Fablabs, Vereine und kleinere Unternehmen hier in Zelten neue Projekte und Produkte. In den Hallen waren auch größere Firmen wie Arrow, Siemens, Conrad und natürlich der Veranstalter Heise vertreten.



An den Ständen konnte man nicht nur schauen, anfassen und ausprobieren, sondern auch mit anderen Elektronikern fachsimpeln und Neues erfahren. Dies hier zum Beispiel wusste zumindest ich noch nicht: Die Initiative „The Things Network“ ist dabei, ein freies LoRa-basiertes Funknetz in Berlin aufzubauen – auch Unternehmen wie die Deutsche Bahn sind mit im Boot. Das Bahnunternehmen testet derzeit in einem Pilotversuch, ob sich mit dem freien LoRaWAN die Bahnhofsuhren steuern lassen, was Kosten sparen würde.

Einige andere neue Projekte und Produkte, die ich entdeckt habe, finden unsere Leser sicher demnächst in unserer Zeitschrift und/oder dem Elektor-Shop.

In jedem Fall war Berlin mal wieder eine Reise wert. Für alle, die das Event verpasst haben: In Hannover wird am 15./16. September die größte der Original-Maker-Faires in Deutschland ausgerichtet.
 
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