Licht im dunklen Hirn
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Allerdings stoßen auch optische Sonden schnell an ihre Grenzen. Das Licht, dass zur Untersuchung verwendet wird, breitet sich leicht in einem zu weiten Bereich aus, so dass es schwierig wird, spezifische Gruppen von Neuronen zu stimulieren. Wissenschaftler des California Institute of Technology (Caltech) haben nun auf Basis der Nanotechnologie eine neue Art optischer Hirnsonde entwickelt, die die gleichen optischen Kommunikationstechniken verwendet wie der weltweite Internet-Datenverkehr.
Diese äußerst dünnen Siliziumsonden können Licht tief in das Hirn (noch nur) von Versuchstieren transportieren, um exakt eine bestimmte Gruppe von Neuronen zu stimulieren, die Wahrnehmung, Verhalten oder Körperfunktionen regelt. Die genetische Modifikation besteht darin, dass Neuronen beeinflusst werden, die bestimmte Eiweiße produzieren, zum Beispiel Kanalrhodopsin mit blauem und Halorhodopsin mit gelbem Licht.

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