Eben Upton (RPi): „Kinder sind die anspruchsvollsten Konsumenten“
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Ein erfahrener Profi ist oft auch ein begabter Amateur.
Eben Upton erinnert sich an die Zeit vor etwa sechs Jahren, bevor eine Million Raspberry Pi-Boards verkauft waren. Damals bestand seine Kundschaft fast ausschließlich aus Amateuren, sogenannten Makern. Tatsächlich waren viele von ihnen auch professionelle Ingenieure. Diese Anwender, durch ihre persönlichen Erfahrungen von der Leistungsfähigkeit und Stabilität des RPi als stabile IT-Plattform überzeugt, übernahmen das Board schnell auch in ihren beruflichen Kontext.Laut Eben Upton ist das nichts Außergewöhnliches. „Bei Arduino ist das Gleich schon lange vor RPi passiert.“ Die Geschichte der Technik bietet viele Beispiele, in denen bekannte, bewährte Ideen aus dem privaten Bereich in den beruflichen Bereich übertragen wurden.
Die Durchlässigkeit der Grenze zwischen Privat- und Berufsleben ist nie so fruchtbar wie wenn Beruf und private Interessen konvergieren.
Kinder sind die wohl anspruchsvollsten Verbraucher.
Eben Upton meint: „Wenn Sie ein Gerät bauen können, das dem Schlafzimmer eines Kindes standhält, wird es auch einer Fabrik standhalten! Wenn man ein RPi privat „zum Spielen“ gekauft hat und es dann in die Firma mitnimmt, muss man den Kollegen erklären, dass dieses ‚Spielzeug-Board‘ zuverlässiger ist als viele andere angebliche ‚Industrie-Boards‘.“Eben Upton ist im Video unten zu sehen. Er nimmt unter anderem zu einer Wunschliste der französischen und niederländischen Redaktion von MagPi Stellung, der offiziellen Zeitschrift des Raspberry Pi (erscheint bei Elektor).

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