Der Sicherheit des IoT vertrauen?

9. Februar 2016, 14:36 Uhr
Der Sicherheit des IoT vertrauen?
Der Sicherheit des IoT vertrauen?
Mit der Sicherheit ist es im Internet so eine Sache. Diese Angelegenheit wird in Zukunft noch brisanter, da jetzt zunehmend physikalische Objekte „ans Internet angeschlossen“ werden. Zu denken ist da nicht nur an Messgeräte und Wetterstationen, sondern auch an Autos und die Heimautomation. Mit dem Internet of Things führen Hackversuche zu völlig neuen und gefährlichen Szenarien.

Dass es mit der Sicherheit des Internets richtige Probleme geben wird, ist spätestens seit dem Sommer 2013 klar, als der Whistleblower Edward Snowden enthüllte, dass wohl das weltweite Netzwerk durch die NSA „pwned“ ist. Bislang diente das Internet vor allem zur Vernetzung, also zum Datenaustausch. Mangelnde Sicherheit führt zum elektronischen Einbruch und dem Stehlen von Daten oder dem Unzugänglichmachen von Information. Doch bei Autos oder dem vernetzten Heim sowie gar Produktionsmaschinen wird die Sache faktisch gefährlich. Mit dem Aufkommen des IoT wird die Überwindung laxer Sicherheitsmaßnahmen zum kaum mehr kalkulierbaren Risiko.

Zum Fürchten ist es schon deshalb, weil jetzt schon nicht soviel dazu gehört, eine Netzwerkkamera anzuzapfen. Shodan, eine Suchmaschine exakt dafür, macht es z. B. auch für Leute ohne profunde Cracking-Skills leicht, unsichere Webcams aufzustöbern, die nicht ausreichend mit Passwörtern geschützt sind...

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