Die Sensor Click Boards von Mikroe sind nützlich, da sie die Sensorintegration zu einer modularen Entwicklungsaufgabe machen, anstatt eine komplette Neugestaltung der Platine zu erfordern. Anstatt jedes Mal, wenn ein Projekt ein anderes Sensorelement benötigt, die Trägerplatine umzugestalten, kann ein Entwickler ein spezielles Click Board über die standardisierte mikroBUS-Schnittstelle anschließen und das Ergebnis direkt auswerten. Das ist in der frühen Entwicklungsphase von Bedeutung, wenn Teams oft mehrere Erfassungsmethoden vergleichen, bevor sie ein Design festlegen. Ein Drucksensor, eine Wärmebildkamera, ein Umgebungslichtsensor, ein Doppler-Bewegungssensor oder ein 3D-Hall-Sensor können auf derselben Host-Plattform getestet werden – mit geringerem Verdrahtungsaufwand und deutlich geringerem Layout-Risiko als bei einer kundenspezifischen Tochterplatine.
 
Mikroe Sensor Click Boards
Die Breite des Portfolios ist einer der Hauptgründe für die praktische Anwendbarkeit dieses Produkte. Mikroe gruppiert die Boards in Produktfamilien wie Beschleunigung, Luftdruck, Strommessung, Hall-Effekt-Messung, Mikrowellen-Bewegungserkennung, optische Sensorik, Anwesenheitserkennung, Näherungserkennung, RTD, Temperatur, Thermik, Wasser und mehr. Die vorgestellten Beispiele zeigen, wie vielfältig die Optionen sind: „Microwave 4 Click“ nutzt das Doppler-Effekt-Prinzip zur Bewegungserkennung, „IR Grid 2 Click“ bietet ein dichtes thermisches Array aus 768 kalibrierten Infrarotelementen, und „ProxFusion Click“ vereint kapazitive und Hall-Effekt-Funktionen auf einer Platine. Diese Vielfalt hilft Ingenieuren dabei, Sensorprinzipien, Reaktionszeiten, Einbaulagen und Schnittstellenmethoden zu vergleichen, ohne die Kernplattform neu aufbauen zu müssen.

Für Embedded-Entwickler liegt der eigentliche Vorteil in der Wiederholbarkeit. Ein Sensor Click Board ist eine als fehlerfrei bekannte Implementierung der Sensoren, die die Inbetriebnahmezeit verkürzt und den Firmware- und Hardware-Teams eine stabile Arbeitsgrundlage bietet, während sich die endgültige Architektur noch in der Entwicklung befindet. Firmware-Entwickler können bereits mit der Datenerfassung, dem Schreiben von Konvertierungsroutinen und der Validierung von Schwellenwerten beginnen, noch bevor ein kundenspezifisches Board verfügbar ist. Hardware-Teams können nützliche Messbereiche, Störquellen und Installationsbeschränkungen charakterisieren, bevor sie sich auf einen endgültigen Schaltplan festlegen. Diese parallele Arbeit verkürzt oft den Weg vom Proof-of-Concept bis zur Designprüfung.

Das Ökosystem trägt zudem dazu bei, Integrationsrisiken zu verringern. Entwickler können überprüfen, ob ein ausgewählter Sensor in der Zielumgebung tatsächlich aussagekräftige Daten liefert, bevor sie die Grundfläche, die Kosten oder die Platzierung optimieren. In Ausbildungslabors bedeutet dies, dass mit einer einzigen Trägerplatine mehr Experimente durchgeführt werden können. In der kommerziellen Entwicklung bedeutet dies weniger Annahmen und bessere Daten bei der Auswahl der endgültigen Sensorstrategie.

Die Sensor Click Boards von Mikroe fördern zudem eine bessere Kommunikation zwischen den Teams im Entwicklungsprozess. Wenn Elektroingenieure, Firmware-Designer und Applikationsingenieure das gemessene Verhalten gemeinsam auf einer einheitlichen Testplattform überprüfen können, werden Diskussionen über die Auswahl der Sensoren objektiver und lassen sich für spätere Design-Reviews leichter dokumentieren. Diese gemeinsame Hardware-Basis beschleunigt die Entscheidungsfindung.

Die Sensor Click Boards von Mikroe eignen sich daher für Teams, die schnellere Designiterationen, einen einfacheren Sensorvergleich und einen besser kontrollierten Weg von der Evaluierung bis zur Serienhardware anstreben. Sie machen das Experimentieren mit Sensoren praktikabel, ohne dass bei jeder Änderung der Sensoranforderungen ein neues Schnittstellendesign erforderlich ist.

Mehr Infos