Buchbesprechung: THE LTSPICE IV SIMULATOR erweitert Ihre Simulationsfähigkeiten

22. November 2018, 10:26 Uhr
Der kostenlose Simulator für elektronische Schaltungen LTspice ist der bevorzugte Simulator für Tausende von Elektronikern auf der ganzen Welt. Ein gutes Handbuch, das die vielen Menüs und Funktionen erklärt, hilft das Beste aus diesem legendären Tool herauszuholen.LTspice Simulator Book

Manual, nicht: Tutorial

Das Buch THE LTSPICE IV SIMULATOR ist ein richtiges Handbuch. Herausgegeben von Würth Elektronik und in den Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch erhältlich, bietet es rund 600 Seiten mit Befehlsbeschreibungen, Anleitungen und Beispielen. Ergänzende Inhalte sind online verfügbar und es gibt auch eine 500-seitige Fortsetzung, die zusätzliche Befehle beschreibt.

Diese Rezension dreht sich um das Buch über LTspice, nicht um das Tool selbst. Die aktuelle Ausgabe des Buches THE LTSPICE IV SIMULATOR stammt von 2013. Ende 2016 hat sich LTspice zur Version XVII weiterentwickelt, aber das macht dieses Buch keineswegs zum alten Eisen.

Am Anfang...

Das Buch beschäftigt sich kurz mit der Geschichte von SPICE und LTspice und erklärt, was man damit machen kann. Amüsanterweise gibt es auch eine Liste von Dingen, die man mit dem Programm nicht machen kann.

Kapitel 3 richtet sich an LTspice- und Simulations-Anfänger und zeigt, wie man damit einen Schaltplan zeichnet sowie eigene Simulationen darauf durchführt. Obwohl nicht sehr lang, sollte dieses Kapitel etwa 80 % dessen abdecken, was die meisten Menschen jemals mit LTspice machen werden. Daher ist es auch für den gelegentlichen Anwender als Kurzanleitung nützlich.

LTspice ist voller Editoren

Weiter geht es im Buch mit detaillierten Beschreibungen des Schaltplan-Editors, des Bauteile-Editors, des Symbol-Editors und des Netzlisten-Editors. Ich empfehle, Kapitel 5 sorgfältig zu lesen, da es die in LTspice verwendete Syntax und die damit verbundenen Fallstricke erklärt.
 
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