Boost-, Buck-Boost- oder SEPIC-Konverter für LEDs

2. Dezember 2019, 12:53 Uhr
TS19501CB10H. Bild: Taiwan Semiconductor.
TS19501CB10H. Bild: Taiwan Semiconductor.
Ein DC/DC-Controller-Chip von Taiwan Semiconductor kann in den Modi Boost-, Buck-Boost- und Sepic betrieben werden und eignet sich für Betriebsspannungen von 4,5 bis 42 V.

Der Ausgang des Chips TS19501CB10H ist für LEDs passend stromgeregelt. Dass die Ausgangsspannung dabei je nach Anzahl in Seri geschalteter LEDs sowohl unter als auch über der Eingangsspannung sein kann, macht Controller nötig, die sowohl im Boost, Buck-Boost- oder auch im SEPIC-Modus betrieben werden können. Der typische Ausgangsstrom beträgt dabei 150 mV/Rcs. (150 mV ist die interne Referenzspannung).

 
Die einzelne LED repräsentiert eine Serienschaltung mehrerer LEDs.

Der maximale Ausgangsstrom hängt vom verwendeten externen MOSFET ab. Laut Datenblatt erreicht der Treiber bei einer Versorgung mit 14 V an einer kapazitiven Last von 1 nF eine Anstiegszeit von 40 ns. Die Wandlerfrequenz kann mit RT auf Werte zwischen 70 und 700 kHz eingestellt werden. Außerdem wird mit Hilfe von Jitter die Störleistung auf ein breiteres Frequenzband verteilt und so die mittleren EMV-Pegel reduziert.

Zum Dimmen kann das IC den Ausgangsstrom mit Hilfe einer Steuerspannung (0 bis 1,6 V) oder direkt per angelegtem PWM-Signal von 0 bis 100% einstellen. Per NTC kann man dies auch zur Temperaturkompensation nutzen.
Fehler können per Open-Drain-Pin signalisiert werden. Das IC bietet Schutz gegen zu niedrige oder zu hohe Eingangsspannung, Ausgangsüberspannung und Kurzschluss am Ausgang. Der Chip wird im MSOP-10EP-Gehäuse produziert.
 
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