Auf dem Prüfstand: Brick'R'knowledge – Experimentieren und kapieren

7. Dezember 2016, 17:04 Uhr
Die Basiskonfiguration (Base Set) des
Elektronik-Baukastens von Brick'R'knowledge
besteht aus 19 Blöcken und macht Lust,
gleich mit dem Experimentieren zu beginnen.



Der Grundbaukasten (Basic Set) der steckbaren Elektronik-Bausteine Brick'R'knowledge besteht aus 19 Blöcken (111 Blöcke in der erweiterten Version) und besitzt damit genug Elemente zur Entwicklung brauchbarer Schaltungen. In einer Zeit, in der die Elektronik immer mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft gewinnt, ist es wichtig, auch die Auszubildenden im Elektronikbereich für dieses Fach zu begeistern. Mit Brick'R'knowledge wird dies ganz sicher gelingen.
 



Brick‘R’knowledge: Elektronik von A bis Z
Erweiterte Konfiguration (Advanced Set).
Kein Druckfehler: 111 Blocks!
 
Auf den ersten Blick erweckt der modulare Lernbaukasten  der Firma Allnet den Eindruck, als könne er lediglich Pädagogen begeistern, denn im Zeitalter der Simulation und der virtuellen Realität ist die Frage berechtigt, ob sich Menschen heutzutage noch für etwas zum Anfassen begeistern können, das nicht auf dem Bildschirm existiert. Auch ich habe mir diese Frage gestellt, als ich das System testete. Die Antwort finden Sie im folgenden Erfahrungsbericht:

Das ehrgeizige und beeindruckende Brick'R'knowledge-Projekt wurde im Jahre 2014 anlässlich einer Konferenz von Funkamateuren von Rolf Dieter Klein (DM7RDK) ins Leben gerufen. Es besteht aus Dutzenden von unterschiedlichen Modulen, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind und neben Anwendungen wie Photovoltaik, Radio- und Röhrentechnik auch eine Zusammenarbeit mit dem Arduino erlauben. Das System besteht zumeist aus würfelförmigen Bausteinen von 3,5 cm Kantenlänge, die sich ein einer Ebene aneinanderreihen lassen, elektrisch und mechanisch kompatibel zueinander sind und in der Regel nur ein Bauelement enthalten.

Steckverbindungen
Die einzelnen Blöcke werden über 2 bis 4 identische Stecker zur Spannungsversorgung und zur Signalübertragung miteinander verbunden, ein Vorgang, an den man sich nach etwas Übung schnell gewöhnt.

Die Anschlüsse der Stecker sind freiliegend, was jedoch kein Sicherheitsrisiko bedeutet. Die Gefahr von Kurzschlüssen und Fehlverbindungen ist zwar nicht ganz ausgeschlossen, aber es ist gut zu wissen, dass die Elektronik nicht darunter leidet und der Anfänger durch Fehler ja auch lernt.
Keine Gefahr dank eines geprüften Steckverbindungs-
systems.
Einige Module lassen sich erweitern, und als Kreuzungselemente nutzen (im Bild links neben den Kondensatoren) – was zum Beispiel bei einem mit Transistoren aufgebauten Multivibrator nützlich sein kann.





Ganz beliebig kann man die Blöcke jedoch nicht miteinander verbinden: Der Oszillator zum Beispiel schwingt nur, wenn man das Kreuzungsstück richtig herum einsetzt. Bevor sich der Anfänger jedoch mit dem Multivibrator beschäftigt, har er durch über 30 wesentlich einfachere Schaltungen bereits genügend Erfahrungen gesammelt.
 
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