Günstiger DLP-3D-Drucker mit enormer Leistung im Video

19. Dezember 2018, 22:57 Uhr
 Photo from the video below. The fineness of the detail of the object is equivalent to the thickness of your skin…
Foto aus dem Video unten. Die Details
sind wirklich hauchdünn…
Den 3D-Drucker bei der Arbeit zu beobachten, ist faszinierend. Schnell vergehen so Minuten oder gar eine Stunde. Und dann steht da etwas. Man kann seinem Druckobjekt buchstäblich beim Wachsen zusehen. Mit einem Drucker für Flüssigkunststoffe ist das anders. Während des Drucks gibt es fast nichts zu sehen. Alles findet in einer geschlossenen Box statt. Außerdem wird das Objekt immer auf dem Kopf stehend gedruckt. Während des Druckens tropft das Harz und ähnelt eher dem Athanor* der Alchemisten als moderner Technik.

Oohs und Aahs erst, wenn alles vorbei ist!

SLA oder DLP, was ist der Unterschied? Wenn die im Drucker verwendete Technik zur Verfestigung des Harzes ein Laser(SLA – Stereolithographie) ist, macht es sein Preis „professionell“. Nur gut bezahlte Arbeit macht eine solche Investition rentabel. Erschwinglicher wird das Druckverfahren jedoch, wenn die Lichtquelle für die Polymerisation (digitale Lichtverarbeitung) ultraviolett ist. So etwas liegt immer noch über 500 €, aber eben ohne Kompromisse bei den Details der gedruckten Objekte. Ganz im Gegenteil! Im Vergleich zu PLA-Filamenten sind die Oberflächen, die mit polymerisiertem Harz erzeugt wurden, spektakulär besser. Nur ein scharfes Auge kann ein normal geformtes Objekt von einem mit dem neuen DLP-Drucker (siehe unten) gedruckten unterscheiden!

ANYCUBIC Photon, der beste 3D-Drucker des Jahres

Zahlreiche Kritiker halten ANYCUBIC Photon für einen außergewöhnlichen Drucker. Für die US-Webseite Digital Trends ist es sogar der beste 3D-Drucker des Jahres. Wohl deshalb, weil es zwei Eigenschaften vereint, die selten zusammenkommen: Enorme Leistung zu einem Preis, der Sie nicht zögern lässt.

Auf den ersten Blick wirkt er unscheinbar. Man könnte sogar sagen, dass er hässlich ist. Das Druckvolumen ist, sagen wir mal, kompakt. Stimmt alles, aber in einem Volumen von 115 x 65 x 155 mm kann man viele Dinge drucken!

Die Dicke der mit dem Photon gedruckten Harzschichten liegt in der Größenordnung von 10 Mikron. Um das zu unterscheiden, braucht man mehr als ein gutes Auge: eine Lupe. Ein 3D-Drucker mit höherer Leistung kostet locker das Fünf- oder Sechsfache des Photons.

* Athanor: Alchemistenofen
 
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