Solarzellen werden für die umweltschonende Deckung unseres Energiebedarfs immer wichtiger. Kein Wunder also, dass Forscher weltweit und ständig nach effizienten Materialien mit hohem Wirkungsgrad suchen. Das aktuelle Zauberwort heißt Perowskit, der Stoff, aus dem die zukünftigen Solarzellen sind.
Die thermische Stabilität von Solarzellen bereitet oft Probleme, da sie den Wirkungsgrad langfristig begrenzen kann. Wenn es um hocheffiziente und rentable Sonnenzellen geht, setzen Experten daher neuerdings auf ein Material mit dem Namen Perowskit, eine mit Cäsium versetzte Solarzelle, die mit ihrem Wirkungsgrad von 21,1% einen neuen Weltrekord auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien darstellt. Mit dem Hinzufügen von Cäsium haben die Wissenschaftler an der naturwissenschaftlichen Universität in Lausanne (EPFL) unter der Regie von Michael Saliba ihre erste Triple-Cation Solarzelle Cs/MA/FA) mit Perovskit realisiert.
Die neuen Materialien sind hitzebeständiger und weniger anfällig gegenüber schwankenden Umweltbedingungen und besitzen auch nach über 250 Betriebsstunden einen Ausgangswirkungsgrad von 18%. Laut einer Studie des EPFL im Zusammenhang mit Panasonic sind, im Hinblick auf die Herstellungskosten und die Stabilität dieser Zellen, gute Chancen für die Kommerzialisierung in ...
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