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  • Veröffentlicht in Heft 3/2010 auf Seite 52
Über den Artikel

Modulo D

Der kleinste Stereo-Vollverstärker der Welt

Modulo D

Dem kleinen Modul mit LC-Display sieht man nicht an, was in ihm steckt: Ein kompletter Stereo-Vor- und Endverstärker mit IR-Fernbedienung, Klang-, Lautstärke- und Pegelvoreinstellung sowie 2 x 20 W Ausgangsleistung in Klasse D, und das mit einer einfachen Betriebsspannung von 12 V. Damit steht auch dem Einbau im Auto, Boot oder Wohnmobil nichts im Wege.

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Gerber-Datei


Die zu diesem Projekt gehörende Platine steht als Gerber-Datei exklusiv allen GOLD- und GREEN-Mitgliedern zum sofortigen Download zur Verfügung. Mit Gerber-Daten können Sie Platinen selber herstellen oder sie bei einem Platinenhersteller in Auftrag geben.

Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update

- 2 x 20 W Dauerleistung an 4 Ohm Lautsprechern
- Bass-, Höhen-, Lautstärke- und Preset-Pegeleinstellung über Fernbedienung
- Geeignet für RC5-kompatible Fernbedienungssender
- Digitale Steuerung aller Funktionen über ATmega8-Mikrocontroller
- Funktionsanzeige auf 3-zeiligem LC-Display mit 20 Zeichen/Zeile
- Stereoeingang an Cinch-Buchsen
- Zweiter Eingang auf Stiftleiste (in der Software umschaltbar)
- Textdisplay mit IR-Empfänger sehr einfach abgesetzt montierbar (über 10-poliges Flachbandkabel)
- Expansionsport für Erweiterungen (z.B. MP3-Player oder manuelle Bedienung)
- Open-source Firmware ermöglicht individuelle Erweiterung für spezielle Einsatzgebiete
- Ultrakompakt, da kein Kühlkörper erforderlich
- Abmessungen (Modul ohne Gehäuse) 65 mm x 40 mm x 35 mm
- Wirkungsgrad bis zu 93 %
- Betriebsspannung 11…14 V
- Geeignet für Fahrzeugbordspannung oder preiswertes 12-V-Netzteil (min. 4 A)

 

Updates:

Die Fernbedienung muss 1. RC5-Code senden und 2. als Fernbedienung für CD-Spieler konfiguriert sein. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, lässt sich der Modulo-D-Verstärker mit der Fernbedienung steuern.

Der IR-Empfänger ist auf dem Foto unseres Musteraufbaus im Artikel noch anders herum montiert als auf der endgültigen Platine. Richtig ist die Angabe auf dem Bestückungsplan der gelieferten Platine, die auch mit dem Schaltbild und der mitgelieferten Anleitung übereinstimmt.

Im Artikel sind in Schaltplan und Stückliste C15, C24, C31 und C32 versehentlich mit 1 µ statt mit 220 p angegeben. Auf der SMD-bestückten Platine sind diese Werte aber richtig.

Die Widerstände R22 und R23 waren zur Einspeisung einer vom ATmega an PB1 erzeugten Begrüßungsmelodie gedacht, die aber nicht mehr implementiert wurde (zu wenig Flashspeicher). Aus diesem Grund wurden R22 und R23 auf der SMD-bestückten Platine weggelassen.

In der Firmware des Modulo-D (ClassDV01.00Filterless) ist der MAX9744 auf die "filterless"-Betriebsart eingestellt. In zwei Fällen haben die auf der Platine schon bestückten SMD-Kondensatoren C20,21,23,28 und 30 (für die Betriebsart "fixed-frequency-modulation" erforderlich) zu einem Problem geführt. Bei höherer Belastung (Lautstärke oder viel Bass) gab es einen ungewollten Pumpeffekt. Sofortige Abhilfe bringt das Entfernen („Herunterlöten“) der genannten Kondensatoren. Das geht recht einfach, indem man mit einem Lötkolben die Lötenden abwechselnd erwärmt und den Kondensator mit einer Pinzette herunternimmt. Die vier UKW-Dosseln L1-4 für die Lautsprecher sind für den „Filterless“-Betrieb ebenfalls nicht erforderlich, stören aber nicht und können bestückt bleiben.

Widerstände:
R7 = 0 Ohm (SMD0603)
R26,R27,R28,R29 = 10 Ohm (SMD0603)
R17, R18 = 22 Ohm (SMD0603)
R5 = 100 Ohm (SMD0603)
R22,R23 = 180 Ohm (SMD0603)
R15,R16 = 2k2 (SMD0603)
R6, R8 = 4k7 (SMD0603)
R9, R10, R19,R20,R21,R22,R24,R25 = 10 k (SMD0603)
R1,R2,R3,R4 = 20 k (SMD0603)
R11, R12,R13,R14 = 47 k (SMD0603)

Induktivitäten:
L1,L2,L3,L4,L5 = UKW-Entstördrossel (6-Loch-Ferrit)

Kondensatoren:

C1,C2,C7,C9,C10,C13,C14,C25,C26,C27,C28,C31,C32 = 1 µ (SMD0603)C3,C4,C5,C6,C17,C18,C19,C41,C42,C43,C46,C48 = 100 n (SMD0603)
C15,C24,C31,C32 = 220 p (SMD0603)
C20,C21,C22,C23 = 470 p (SMD0603)

C29,C30,C40,C50,C51,C52 = 470 n (0603)

C33,C34 = 5n6 (SMD0603)
C35,C38 = 150 n (SMD0603)
C36,C39 = 330 n (SMD0603)

C44, C45 = 22 p (SMD0603)




C37,C47,C49 = 10 µ/16 V (SMD Tantal Gehäuse B)
C8 = 100 µ/16 V radial
C11,C12 = 1000 µ/16 V radial

Halbleiter:
D1 = P6SMB16A (SMB)
T1 = BC847 (SOT23)
IC1 = 78L05 (SO8)
IC2 = TSOP34836
IC3 = LD1117-3V3 (SMD SOT223)
IC4 = MAX9744 (MLF44)
IC5 = 78M09 (DPAK)
IC6 = TDA7449 (DIL20)
IC7 = ATMEGA8-16 (TQFP32) (programmiert 090563-41)
X1 = 8-MHz-Quarz (HC49U-V)

Außerdem:
LCD1 = EA DOGM 163 mit Backlight
K1, K3, K10, K11= 10pol. Buchsenleiste gerade RM 2,54 Höhe 8,5mm
K2 = 10-adriges Flachkabel 14cm Länge
K4,K5,K6 = Klemmverbinder SPRINGCON 6polig RM 5,0mm
K7 = Expansionsport (optional)
K8,K9 = ISP-Programmieranschluss für Mega8 2x3polig (optional)
K13,K14 = Cinchbuchse für Platinenmontage, RM 7,5mm
4 Stück Platinen Kunststoff-Abstandshalter 4,8mm
Stiftleiste 20polig

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