• Stromversorgung
  • Veröffentlicht in Heft 7/2008 auf Seite 116
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Akkulader mit Solarzellen

Akkulader mit Solarzellen
Betrachtet man das Innenleben so genannter Lader, die für Solarsysteme im Handel angeboten werden, kommt man nicht selten zu dem Schluss, dass ihnen die empfindlichen Akkus lieber nicht anvertraut werden sollten. Verbreitet ist die Konfiguration, bei der Solarmodul, Akkus und Verbraucher einfach parallel geschaltet sind, und das ist bei Weitem nicht ideal. Wenn der Strombedarf des Verbrauchers gering ist oder kein Strom entnommen wird, die Sonne jedoch unaufhörlich vom Himmel brennt, besteht leicht die Gefahr, dass die Akkus überladen werden. Wenn ein Verbraucher dagegen hohen Bedarf hat, die Sonne aber lange Zeit hinter düsteren Wolken versteckt ist, laufen die Akkus Gefahr, tief entladen zu werden.
Ein Lader, bei dem die Akkus den genannten Gefahren nicht ausgesetzt sind, lässt sich mit relativ wenig Aufwand realisieren. Die „Intelligenz“ steckt hier in einem PIC12C671, ein Typ im leicht handhabbaren 8-Pin-DIP-Gehäuse, der einen A/D-Wandler mit mehreren Eingängen an Bord hat.
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Widerstände:
R1 = 15 k
R2...R4 = 5k6
R5,R7 = 2k2
R6,R8 = 820 Ohm
P1,P2 = 1 k Trimmpoti

Kondensatoren:
C1 = 470 µ/25 V
C2,C5,C6 = 100 n
C3 = 220 n
C4 = 10 n
C7 = 10 µ/25 V

Halbleiter:
D1= 1N5821
D2,D3 = 1N4148
D4 = 1N4004
D5 = Zenerdiode 4V7/400 mW
Q1,Q2 = BC548
IC1 = 78L05
IC2 = PIC12C671 (programmiert erhältlich unter 080225-41)

Außerdem:
Rel1,Rel2 = Relais Finder 1RT 10 A
F1 = Sicherung 2 A
Stiftleiste 4-polig
3 Platinen-Schraubklemmverbinder 2-polig, Raster 5 mm
1 Drahtbrücke

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