• Mikrocontroller
  • Veröffentlicht in Heft 7/2006 auf Seite 0
Über den Artikel

Serial2Bluetooth

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Als die Computer-Hersteller von RS232 auf USB umstellten, gab es quasi als Kollateralnutzen TTL-Kompatibilität (sowohl bei der Versorgungsspannung als auch beim Pegel). Leider gab es auch Kollateralschäden, von denen an erster Stelle die enorm gestiegene Komplexität der Datenübermittlung stehen dürfte. Zum Anschluss an serielle Schnittstellen genügte bei RS232 noch ein Pegel-Konverter, während USB einen extra Chip (z.B. den CY7C68000 von Cypress oder einen speziellen Mikrocontroller wie den PIC18F4550) erfordert, um Daten seriell zu übertragen. Das klingt wie ein Nullsummenspiel und deshalb liegt die Frage nahe: Wenn schon ein extra Chip, warum dann nicht gleich Bluetooth?
Und tatsächlich existieren heute etliche Bluetooth-Module samt integrierter Antenne und simplen seriellen Ein/Ausgängen. Viele davon haben allerdings den Nachteil der Steuerung über „AT“-Kommandos, was den Einsatz eines weiteren Controllers erzwingt. Es gibt aber auch selbststeuernde Exemplare wie z.B. das neue LinkMatik-Modul (siehe www.flexipanel.com).
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