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  • Veröffentlicht in Heft 11/2005 auf Seite 0
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VV oder CC – wer hat die Nase vorn?

Es muss nicht immer der normale Opamp sein.

VV oder CC – wer hat die Nase vorn?
Neben dem bekannten Operationsverstärker mit hohem Eingangs- und niedrigem Ausgangswiderstand existieren noch drei weitere Typen. Wie sieht es dabei mit der Bandbreite aus? Dies klären Ulrich Tietze („Tietze-Schenk“) und Thomas Ußmüller anhand einiger wichtiger Schaltungen.

Operationsverstärker – auch OPV oder Opamp genannt - sind aus der Elektronik nicht mehr wegzudenken. In fast jedem elektronischen Gerät, welches mit analoger Schaltungstechnik arbeitet, befinden sich mehrere dieser Bauteile. Kaum zu glauben, dass die ersten OPVs noch mittels Elektronenröhren realisiert wurden. Bald darauf wurden die ersten OPVs mit Hilfe diskreter Transistoren hergestellt. Mit der Entwicklung von integrierten Schaltkreisen konnten dann auch die Operationsverstärker monolithisch aufgebaut werden. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich dabei von Audio-/Video-Verstärkern über aktive Filter bis zur Aufbereitung von Sensorsignalen.
Dabei werden vier verschiedene Formen von Operationsverstärkern eingesetzt. Sie unterscheiden sich durch einen hoch- oder niederohmigen invertierenden Eingang beziehungsweise einen hoch- oder niederohmigen Ausgang.
Die gebräuchlichste Ausführung – und wohl allen Elektronikern bekannt - ist der so genannte VV-Operationsverstärker mit einem hochohmigen invertierenden Eingang und einem niederohmigen Ausgang (der nicht invertierende Eingang ist bei allen Ausführungsformen hochohmig). In manchen Schaltungen besitzen allerdings dessen „Brüder“ namens CC, VC oder CV eine deutlich höhere Bandbreite. Dies wird in anhand von einfachen Beispielen gezeigt.
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