• Stromversorgung
  • Veröffentlicht in Heft 7/2005 auf Seite 0
Über den Artikel

USB-Power-Booster

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Werden viele Peripheriegeräte an einen PC via USB angeschlossen, kann es mit deren Stromversorgung schon mal eng werden. Gerade externe Festplatten oder passive USB-Hubs (ohne eigenes Netzteil) mit weiteren Geräten überziehen die spezifizierten von 500 mA pro Anschluss deutlich. Hinzu kommt, dass die flachen USB-Steckverbinder für höhere Ströme nicht gedacht sind (Kontaktwiderstand) und die vier bis acht USB-Schnittstellen eines PCs oder Hubs nicht einzeln versorgt noch abgesichert sind. Wird also ein USB-Port stärker belastet, steht den anderen weniger des Strom zur Verfügung. Noch ein weiteres Problem: Gerade Hubs mit eigenem Netzteil versorgen angeschlossene Geräte dauerhaft, also auch wenn der PC ausgeschaltet ist. Daran angeschlossene WLAN-Adapter oder Modems kommen also beim Einschalten des PCs nicht in ihre Power-up-Sequenz, was durchaus Kommunikationsprobleme nach sich zieht. Außerdem verfügen gerade preiswerte Hubs über ein unstabilisiertes Steckernetzteil und die Stabilisierung findet im Hub statt. Die Folge: Das kleine Plastik-Gehäuse des Hubs wird ungesund heiß.
Der Autor kam nun auf die schlaue Idee, ein konventionelles USB-Kabel so in der Mitte aufzuspleißen, dass er die 5-V-Leitung und Masse anzapfen konnte. An dieser Stelle wird ein Schaltnetzteil eingeschleust, das so entweder einen stärkeren Verbraucher treibt oder gleich einen ganzen Hub versorgt, den man dann pseudo-passiv betreibt – eine Art Power-Kabel also.
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