• Hobby & Modellbau
  • Veröffentlicht in Heft 7/2005 auf Seite 0
Über den Artikel

Umbau eines DCM-Motors

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Kürzlich erstanden wir ein Modellbahn-Set einer renommierten Marke, und natürlich konnte uns nichts daran hindern, einen neugierigen Blick in das Innenleben der Lok zu werfen. Wir fanden zwar einen elektronischen Decoder vor, doch es war ein DCM-Motor eingebaut, der schon vor mehr als 35 Jahren (!) entwickelt worden war. Vermutlich lebt diese Motor-Konstruktion aus Kostengründen weiter, denn Märklin (das war sicher nicht schwer zu erraten) hat auch neuere Entwicklungen mit fünf Polen in seinem Programm. Seit kurzem gehört sogar ein moderner bürstenloser Motor dazu. Der DCM-Motor in unserer Lok ist eine uralte dreipolige Konstruktion in Serienschaltung, während die neueren fünfpoligen Motoren mit Permanent-Magneten arbeiten. Aus diesem Grund haben wir überlegt, ob sich die Fahreigenschaften steigern lassen, wenn die Feldwicklung getrennt über einen Brückengleichrichter und einen 27-?-Widerstand mit Strom versorgt wird. Auf diese Weise lässt sich ein Permanent-Magnet nachbilden.
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