Luc Lemmens
Über den Artikel

Bidirektionaler Pegelkonverter

für I2C

Wenn Geräte via I2C kommunizieren sollen, aber unterschiedliche Versorgungsspannungen haben, ergibt sich ein Problem. Seine Nichtbeachtung gefährdet im besten Fall die Stabilität der Datenübertragung.
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Schaltung im 5-V-Betrieb tauscht Daten mit einem Low-power-Gerät (3,3-V-Betrieb). Einerseits kann der an die 5-V-Leitung angeschlossener Pull-up-Widerstand empfindliche 3,3-V-Logik stören oder gar zerstören – andererseits ist ein 3,3-V-Spannungshub an den SDA/SCL-Eingängen einer 5-V-Schaltung zu gering, um schlecht reproduzierbare Fehler zu vermeiden.
Pegelkonversion bei I2C erfordert zudem Bidirektionalität. Da der Bus mit Pull-ups und Open-collector- bzw. Open-drain-Treibern arbeitet, sind allerdings überraschend einfache Lösungen möglich.
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