• Stromversorgung
  • Veröffentlicht in Heft 7/2005 auf Seite 0
Über den Artikel

LiPo-Akku-Balancierer

Der Trend zur Miniaturisierung macht auch vor Akkus nicht halt. Vor allem durch stets kleiner werdende Geräte muss auch deren Stromversorgung mitziehen.
Lithium-Polymer-Akkus haben folglich aufgrund ihres guten Verhältnisses von Größe und Gewicht zu Kapazität den Markt für portable Geräte weitgehend erobert. Ihr massenhafte Einsatz hat mittlerweile dafür gesorgt, dass diese Art der Stromversorgung auch für Selbstbauprojekte preislich interessant wurde.
Über Vor- und Nachteile von LiPo-Akkus gab es in Elektor schon jede Menge Information. Ein etwas weniger bekanntes Phänomen ist jedoch, dass Batterien aus LiPo-Zellen regelmäßig „balanciert“ werden müssen. In einer Serienschaltung sollten die einzelnen Zellen stets die gleiche Kapazität aufweisen, da ansonsten die schwächsten Zellen gegen Ende der Leistungsabgabe tiefentladen oder gar mit negativer Spannung beaufschlagt werden können. Dies kann dann eine reduzierte Lebensdauer bedeuten. Sogar die Art der Batteriekonstruktion kann Ungleichheiten ansonsten gleicher Zellen nach sich ziehen. Bei einem Stapel von drei aufeinander geschichteten Zellen hat die mittlere beim Laden zwingend eine relativ höhere Temperatur, was eine geringere gespeicherte Kapazität mit sich bringt.
Diese Effekte daran zu hindern wirksam zu werden, das ist das, was unter „Balancieren“ verstanden wird.
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Extra info, Update
Im Schaltplan ist bei IC1 die Typenbezeichnung und Pinbezeichnung wie folgt zu berichtigen: IC1 ist ein MAX6382XR41D2-T, Pin 1 liegt an Masse, Pin 3 liegt an +UB, Pin 2 ist der RESET-Ausgang.
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