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Warten auf den Bus

Home-Bus: Noch lange nicht am Ziel

Warten auf den Bus
Dass TV- und Audio-Geräte vom bequemen Sessel aus fernbedient werden können, ist seit langem selbstverständlich. Die Vernetzung und Automatisierung im häuslichen Bereich könnte jedoch noch wesentlich weiter gehen. Die Hersteller von Home-Equipment haben die Chance erkannt, der Durchbruch ist aber noch nicht in Sicht.
Nach einer Zeit erster zaghafter Anfänge existieren inzwischen verschiedene Systeme auf dem Markt, mit denen im Haus einiges vernetzt und automatisiert werden kann. Allerdings sind die diversen Standards untereinander nicht kompatibel, sie bieten deshalb kaum eine Basis für das “Haus der Zukunft”. In einem früheren Beitrag in Elektor (Februar ‘01, “Wo bleibt das intelligente Haus?”) war zu lesen, dass die Möglichkeiten und Grenzen der Installationstechnik eine hohe Barriere dafür sind, dass die Vision des voll automatisierten Hauses Gestalt annimmt. Die Realisierung eines universellen, übergreifenden Home-Bus-Systems erfordert offensichtlich so viel Zeit, dass die Hersteller der technischen Entwicklung hinterherlaufen. Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist der gegenseitige Datenaustausch der recht unterschiedlichen Geräte und Systeme im Haus. Entstanden ist inzwischen eine Vielzahl von Standards und Protokollen, die das Problem eher verschärfen als lösen.
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