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Telefon-Fernschalter

für DTMF-Telefone

Telefon-Fernschalter
Trotz aller Internet- SMS- und E-mail-basierten Lösungen hat der gute alte DTMF-Fernschalter immer noch seine Daseinsberechtigung, zumal die Schaltung dank moderner Mikrocontroller enorm übersichtlich und preiswert ist.
Telefonische Erreichbarkeit ist heute an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. Längst ist nicht nur Sprache das einzige Mittel zur Kommunikation. Neben all den SMS und WAP soll hier eine einfache bereits vorhandene Technik genutzt werden, um Schaltvorgänge auszulösen. Das Stichwort lautet Dual Tone Multi Frequency oder kurz DTMF. Dieses Wahlverfahren zum Herstellen der Telefonverbindung im analogen Telefonnetz löste das Impulswahlverfahren aus der Zeit mechanischer Drehwahlscheiben ab. Ist die Telefonverbindung erst einmal hergestellt, kann ein gesendeter Ton herangezogen, um eine bestimmte Aktion auszulösen. Mit diesem von der Fernabfrage von Anrufbeantworten oder der Steuerung von Servicediensten bekannten Verfahren kann bei aufgebauter Telefonverbindung die Tastatur zur Steuerung von hier drei Schaltern eingesetzt werden.
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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update
Leserbrief:
Ich habe den sehr interessanten Beitrag "Telefon-Fernschalter" von Uwe Reiser in Elektor Oktober 2003 gelesen. Mich erstaunt der hohe Schleifenstrom von 20 mA, der von T3/R3 eingestellt wird.
K-P Siebert
In der Praxis ist es mit dem Linienstrom nicht so einfach. Neben dem Innenwiderstand des Endgerätes spielt auch die vom Netzanbieter anliegende Spannung eine Rolle. Ich habe an einer Tenovis-Telefonanlage für einige Endgeräten bei abgenommenem Hörer folgende Linienstrom-Werte ermittelt:
Tischapparat TeleNorma 11,9 mA bei 8,6 V
BeeTel DeTeWe 24,0 mA bei 6,7 V
Tischapparat Bosch 12,0 mA bei 9,4 V
Modem MicroLink Elsa Internet 24,0 mA bei 6,2 V
Hörerabnahme wird dabei ab 8 mA erkannt.
An einem Telekom-Hausanschluss wurden gemessen:
Tischapparat Signo 26 mA bei 10,4 V
Modem MicroLink Elsa basic 26 mA bei 8,2 V
Hörerabnahme wird dabei ab 7 mA erkannt.
Die gewählten 20 mA entsprechen somit gängigen Werten von zugelassenen Endgeräten. Da Elektor in mehreren Sprachen erscheint, sind auch die Gegebenheiten anderen Ländern von Bedeutung.
Uwe Reiser
Widerstände:
R1,R3 = 270 Ohm
R2 = S07K130 Varistor 130 V
R4,R5 = 4k7
R6...R8 = 10 k
R9 = 2k2
R10,R11,R13,R14 = 100 k
R12 = 270 k
R15 = 1 k
R16...R18 = 180 Ohm
P1 = 470 k Trimmpoti (500 k)
Kondensatoren:
C1 = 470 n/100 V MKT RM15
C2 = 1 µ/63V axial
C3...C5,C7,C10,C11 = 100 n RM5
C6,C8 = 47 µ/25 V liegend
C9 = 470 µ/40 V liegend
Halbleiter:
B1 = B40C800 rund
D1...D8 = 1N4004
D9 = LED low current, rot, 3 mm
D10,D11,D12 = LED grün, 3 mm
IC1,IC5...IC7 = CNY17-3
IC2 = MT8870DE
IC3 = PIC16F84A-20/P (EPS 020294-41)
IC4 = 7805
T1...T3 = BC639
Außerdem:
JP1 = 2-poliger Pfostenverbinder + Jumper
K1,K2,K3 = RJ11- oder RJ45-Buchse für Platinenmontage
K4,K5,K6,K7 = 2-polige Platinenanschlussklemme, RM5
S1 = Drucktaster 1 x an für Chassismontage
X1 = 3,579545 MHz
X2 = 4 MHz 3-poliger keramischer Resonator
Eventuell 12 2-polige Pfostenverbinder + 6 Jumper
Platine EPS EPS 020294-1
Diskette EPS 020294-11
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