• Grundlagen
  • Veröffentlicht in Heft 5/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

Terrestrisches Digital-TV I

DVB-T-Übertragungstechnik

In Berlin und Brandenburg startete im Herbst letzten Jahres das terrestrische Digital-Fernsehen DVB-T, das den Empfang von mindestens vier Programmen pro TV-Kanal ermöglicht, die sogar mit einer Stabantenne zu empfangen sind - demnächst auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Dieser Beitrag gibt eine kurze Zusammenfassung der Übertragungstechnik.Bis 2010 soll DVB-T bundesweit eingeführt sein. Analoges TV wird dann ganz eingestellt - in Berlin schon im August 2003. Spätestens dann wird ein DVB-T-Empfänger als Zusatzgerät erforderlich, wenn man nicht über Kabelanschluss oder Satellitenanlage verfügt. In Deutschland sind es nur noch etwa 10 % aller TV-Teilnehmer, die das Fernsehsignal über eine terrestrische Antenne unmittelbar nutzen. Oft sind es Zweit- und Drittgeräte, die per Antenne empfangen, etwa im Wochenendhaus oder im Wohnmobil.In Großbritannien und Spanien mit 150.000 respektive 1,5 Millionen Empfängern läuft DVB-T bereits im Regelbetrieb. In Schweden gibt es zwar seit 1999 DVB-T-Programme, es sind aber bisher nur etwa 100.000 Empfänger verkauft worden. Norwegen will bis Ende 2003 DVB-T einführen und Ende 2005 die analogen TV-Sender abschalten. Alle übrigen europäischen Staaten stecken noch in der Planungsphase oder betreiben kleinere Pilotprojekte.
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