• Computer & Peripherie
  • Veröffentlicht in Heft 4/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

USB-RS232-Interface

Kompakte Lösung für fehlende Ports

USB-RS232-Interface
Dank eines speziellen ICs von FTDI lassen sich Geräte mit RS232-Schnittstelle problemlos an einen USB-Port anschließen. Eine einfache Lösung, wenn ein Gerät keinen USB-Anschluss hat oder am PC- oder Notebook kein serieller Port mehr frei oder überhaupt keiner mehr vorhanden ist.
Nach relativ langer Anlaufzeit hat sich der USB-Anschluss erst in den letzten Jahren richtig durchgesetzt. So richtig, dass es inzwischen schon Probleme gibt, weil nur noch ein oder mitunter auch schon kein serieller Port mehr vorhanden ist. Mit dem kompakten USB/RS232-Wandler kann man RS232-Devices auch an einem USB-Port betreiben. Die kostenlosen Treiber (für Win98/ME/ 2000/XP, Linux und Macintosh) machen das Interface praktisch völlig transparent, so dass sich der USB-Anschluss mit nachgeschaltetem Wandler wie ein normaler COM-Port verhält. Treiber und Wandler-Chip stammen von FTDI und ermöglichen eine vollständige serielle Datenverbindung inklusive aller Handshake-Signale der 9-poligen RS-232-Buchse. FTDI ist in Deutschland vertreten durch Unitronic.
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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update
Update:
Der Widerstand R10 ist im Schaltplan mit 470 Ohm angegeben. Richtig ist der Wert in der Stückliste: R10 = 100 k

Leserbrief:
Ich war etwas verwundert darüber, dass Sie in diesem Projekt im Heft 04/2003 den FT232AM von FTDI und nicht den seit ca. 11/2002 verfügbaren "Nachfolger" FT232BM eingesetzt haben. Dieser Chip der 2. Generation bietet bei weit gehender Pin-Kompatibilität zum FT232AM zahlreiche Verbesserungen, interessante zusätzliche Features und etliche Bug-Fixes.
Heinz Ullrich
Als die Entwicklung geplant und im Elektor-Labor begonnen wurde, gab es noch keine Alternative zum FT232AM. Bedingt durch die Vorlaufzeit und eine zweimalige Verschiebung der Veröffentlichung (aufmerksame Leser werden es gemerkt haben) kam der Artikel erst mit Erscheinen des April-Heftes, als etwa Mitte März zum Leser. Für die beschriebene Anwendung ergeben sich aber dadurch keine besonderen Nachteile, die Software ist auf dem aktuellen Stand, und auch der Hardwareaufwand ist nicht viel anders als bei der sehr ähnlichen Schaltung mit dem FT232BM. Eigentlich müsste sich auch der FT232BM mit einer kleinen Modifikation verwenden lassen, aber das wurde noch nicht getestet (wg. Halbleiterheft etc.).
Alle Widerstände und Kondensatoren SMD-Bauform 1206
Widerstände:
R1,R3,R10 = 100 k
R2 = 470 k
R4,R5 = 10 Ohm
R6 = 1k5
R7,R8 = 1 k
R9 = 10 k
R11 = 470 Ohm
R12 = 2k2
Kondensatoren:
C1,C3 = 10 n
C2 = 33 n
C4...C6,C8...C13 = 100 n
C7,C14 = 10 µ /16 V stehend
Induktivitäten:
L1 = BLM31A601S Murata (z. B. Farnell 581-094)
Halbleiter:
D1,D2 = LED 3mm
T1 = BC857
IC1 = FT232AM (FTDI-Bestell-Bezeichnung FT8U232AM)
IC2 = 93C46 (optional)
IC3 = MAX213ECWI
Außerdem:
K1 = 9-poliger Sub-D-Stecker, gewinkelt, für Platinenmontage
K2 = USB-Konnektor für Platinenmontage (Typ B)
X1 = Keramik-Resonator 6 MHz
Platine 020375-1
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