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  • Veröffentlicht in Heft 2/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

Elektronische Sanduhr

Ein PIC-Projekt der besonderen Art

Elektronische Sanduhr
Während bei der Sanduhr Siliziumdioxid (SiO2) in Form feinsten Quarzsandes rieselt, gibt es bei der elektronischen Version lediglich ein kleines Quarzplättchen, das schwingt, und darüber hinaus ein bisschen Silizium im PIC-Mikrocontroller und den Transistoren. Anstelle der Sandkörner rieseln dann Lichtpunkte von oben nach unten.
Bei den Lichtpunkten fehlt allerdings das Silizium als gemeinsamer Bezugspunkt zwischen normaler und elektronischer Sanduhr. Die Chips der verwendeten LEDs enthalten nämlich alles Mögliche (hauptsächlich Gallium-Arsenid), aber kein Silizium. Davon abgesehen kann man sich natürlich fragen: Wozu überhaupt eine elektronische Sanduhr?
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Extra info, Update
Update:
Auf Wunsch eines Lesers hat der Autor (Stefan Buchgeher) Schaltung und Software so überarbeitet, dass jetzt ein Schaltausgang zur Verfügung steht. Software und Dokumentation stehen zum Download zur Verfügung unter der Nummer 020036-13.

Leserbrief:
Ich habe mit Erfolg die elektronische Sanduhr Heft 02/2003 nachgebaut. Meine Frage: Kann man die Uhr so umbauen (Software) das man daraus ein Timer (Ein/Aus) wird? Ich denke, für viele Anwendungen (mein Fotolabor) ist so ein origineller Kurzzeittimer sehr brauchbar. Gibt es vielleicht schon eine passende Lösung?
Ralf Lichtinger
Die gab es nicht, aber wir haben die Frage an den Autor (Stefan Buchgeher) weitergeleitet, und der war wirklich so nett und hilfsbereit und hat sich die Mühe gemacht, die Sanduhr mit einem Schaltausgang auszustatten. So ohne weiteres geht das auch nicht, da ja alle I/O-Pins des Controllers schon verwendet werden. Eine Möglichkeit ist aber, auf den Jumper JP1 verzichten, der ja für die Funktion der Sanduhr nicht so wesentlich ist. Das Ergebnis ist eine von Herrn Buchgeher übermittelte gezippte Datei mit der alten und neuen Software sowie einer neuen, aktualisierten Softwaredokumentation und einer Dokumentation über die notwendigen Änderungen. Die Softwaredatei der originalen Version wurde von sanduhr1.* auf SaUhr1v1.* geändert. Die Dateien für die Version mit dem Schaltausgang sind mit SaUhr1v2.* bezeichnet. Es stehen jetzt also zwei Softwareversionen zur Verfügung (siehe "Update" auf dieser Seite)!
Widerstände:R1 = 4 x 10 k Widerstands-Array
R2, R4, R7..R15, R24..R31 =10 k
R3 = 680 Ohm
R5 = 270 Ohm
R6 = 4k7
R16..R23, R32..R39 = 100 k
Kondensatoren:
C1, C8 = 10 µ/25 V stehend
C2..C5 = 100 n
C6, C7 = 22 p
Halbleiter:
D1..D65 = 5 mm LED rot, low-current
D66 = 1N4001
T1..T16 = BC557
T17 = BC547
IC1 = PIC16F84-04/P EPS 020036-41*
IC2, IC3 = 74HCT138
IC4 = 78L05
Außerdem:
X1 = 4-MHz-Quarz
S1 = Miniatur-Kodierschalter, 16 Stellungen (Hartmann PT65 303, z. B. bei Conrad Best. Nr. 705497)
S2, S3 = einpoliger Schalter, Schließer, z. B. D6
Ls1 = Kleinlautsprecher 8 Ohm /0,1 W
JP1 = Jumper (Kurzschlussstecker)
Platine EPS 020036-1
Software EPS 020036-11
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