• Grundlagen
  • Veröffentlicht in Heft 1/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

Radar-Messe-Systeme

High-Tech gegen Raser

Das Fahren im Straßenverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit ist sicher kein Kavaliersdelikt. Hier wird ein häufig angewendetes Verfahren betrachtet, mit dem die Polizei rücksichtslose Tempo-Sünder dingfest macht. Ferner gehen wir der Frage nach, ob der Versuch sinnvoll ist, Radar-Mess-Systeme mit technischen Mitteln "auszutricksen".
Schon Anfang der dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war bekannt, dass hochfrequente elektromagnetische Wellen von festen Körpern reflektiert werden. Reflektierte Signale ließen sich um so leichter nachweisen, je höher die Frequenz lag. Eine nützliche technische Anwendung dieser Eigenschaft fand man jedoch erst Ende der dreißiger Jahre. Nach der Erfindung des Magnetrons war es möglich geworden, ohne übermäßigen Aufwand elektromagnetische Wellen im Bereich oberhalb von 1 GHz (SHF-Bereich) zu erzeugen. Die Ingenieure entwickelten ein Ortungs-Verfahren, das Radio Detection and Ranging oder abgekürzt "RADAR" genannt wurde. Bei diesem Verfahren werden in gleich langen Zeit-Intervallen impulsförmige SHF-Signale ausgesendet. Ein spezieller Empfänger nimmt die von Hindernissen reflektierten Signale auf, und eine nachfolgende Einheit wertet sie aus.
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