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Baby-Telefon

Ohne Elektrosmog

Baby-Telefon
Herkömmliche Babyfone haben zwei entscheidende Nachteile: Ihre Reichweite ist begrenzt und sie belasten die Umgebung des Sprößlings mit Elektrosmog. Die hier vorgestellte Schaltung beseitigt diese Probleme, in dem sie eine vorher eingestellte Rufnummer anwählt, sobald das Kind schreit.
Babyfone gibt es in vielfältigen Ausführungen. Herkömmliche Schaltungen benutzen entweder als Lichtnetz oder den Äther als Kommunikationskanal, und beides ist mit Nachteilen behaftet. Die Reichweite der Funkmodelle ist beschränkt, die Lichtnetzmodelle dagegen sind darauf angewiesen, das der Empfang über die gleiche Phase erfolgt. Beide Varianten sind nicht gerade störungsarm und darüber hinaus verseuchen sie ihre Umgebung mit Elektorsmog. Dies alles vermeidet das hier vorgestellte Baby-Telefon: Es ist an eine Telefonsteckdose angeschlossen und detektiert per Mikro, wenn das Baby schreit. In diesem Fall wählt es eine voreingestellte Telefonnummer (zum Beispiel das Handy der Eltern). Man muss überhaupt nicht den Hörer aufnehmen, denn auf dem Display des angerufenen Apparats erscheint die Telefonnummer des Festanschlusses, gefolgt von einem SOS als Nachwahl. Dann weiß man, dass man im Kinderzimmer erwartet wird ...
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Gerber-Datei


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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update
Update:
Der Übertrager ist nicht gleichstromfrei. Abhilfe: Cx (1 µ /250 V =) in der Zuleitung - siehe Schaltplan- und Platinenauszug. Cx wird auf die auf die Platinenunterseite gelötet (vorher wie gezeigt zwei Leiterbahnen unterbrechen und zwei Drahtbrücken einlöten). C8 ist 470 pF (Stückliste ist richtig).
Widerstände:
R1,R4 = 10 k
R2 = 8k2
R3 = 2k2
R5 = 100 Ohm
R6 = 220 k
R7,R24 = 47 Ohm
R8,R10 = 1k5
R9,R13,R14 = 100 k
R11 = 15 k
R12,R22 = 33 k
R15 = 1 k
R16 = 560 Ohm
R17,R18 = 220 Ohm
R19,R20 = 4k7
R21 = 47 k
R23 = 180 k
P1 = 10 k Trimmpoti liegend
P2 = 22 k linear, kleine Monoversion
Kondensatoren:
C1 = 680 n
C2 = 68 p
C3 = 47 µ /25 V stehend
C4 = 220 µ /10 V stehend
C5,C6,C10 = 1 µ /63 V stehend
C7,C14...C16,C18 = 100 n keramisch
C8 = 470 p
C9,C17 = 10 µ /63 V stehend
C11 = 470 n
C12,C13 = 22 p
C19 = 470 µ /25 V stehend
Halbleiter:
D1 = LED, rot, 3 mm
D2 = LED, grün, 3 mm
D3 = 1N4148
D4 = Z-Diode 12 V/1W3
D5 = 1N4002
T1 = BC547B
T2 = BC557B
IC1 = AT90S2313-10PC (programmiert EPS 012016-41)
IC2 = TS922IN (bei Farnell)
IC3 = 7805
Außerdem:
K1 = 1x 4-poliger Pfostenverbinder
K2 = 1x 8-poliger Pfostenverbinder
S1,S2 = Impulstaster 6x 6 mm2
Re1 = Subminiaturrelais 16x 119x 11,5 mm3 mit SPDT-Kontakt (z. B. Maluska FRS1B-S DC 5V, (5 V, 56 Ohm , Conrad 505188
X1 = Quarz 10 MHz (mit Cload = 32 p parallel)
Tr1 = Line-Übertrager (Bourns LM-NP-1001 B)
MIC1 = Elektret-Mikrofonkapsel (z. B. Monacor MCE2000)
Platine EPS 012016-1
Diskette EPS 012016-11 oder Download bei www.elektor.de (C-Quell- und Hexkode)
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