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Dialercut

Schluss mit der Abzockerei!

Dialercut
0190-Rufnummern werden häufig zum Abkassieren des Anrufers/Internet-Surfers verwendet. Kriminell wird es aber, wenn dies ohne Wissen des Kunden im Verborgenen geschieht. Die Schaltung blockiert solche Rufnummern und kann nicht ausgetrickst werden.
Trotz aller Bemühungen der Verbraucherschützer wird weiterhin Schindluder getrieben mit den 0190-Nummern. Besonders, wenn man viel im Internet unterwegs ist, kann es passieren, dass man unbemerkt einen Dialer herunterlädt, der die bestehende Telefonverbindung ab- und statt dessen eine Verbindung mit einer teuren 0190-Nummer aufbaut. Dialer-Schutzprogramme sind leider kein sicheres Mittel gegen solche kriminellen Machenschaften, denn wenn eine neue Schutzsoftware am Markt erscheint, hat die Gegenseite schon kurze Zeit später eine Methode entwickelt, diesen Schutz auszuhebeln. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, die 0190-Nummern durch den Netzbetreiber zu sperren, allerdings nicht bei Call-by-call-Verbindungen, die mittlerweile auch schon von Dialern verwendet werden. Hier muss ein externes Gerät her, das nicht zu manipulieren ist, aber dennoch die Möglichkeit des Updates bietet.
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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update
Update:
Im Schaltplan (Bild 3) ist für IC1 ein 24C16 angegeben. Richtig ist die Angabe in der Stückliste: IC1 = 24C02 (ein anderes EEPROM sollte wegen der abweichenden Adressierung nicht verwendet werden). Hinweise auf (künftige) Updates sind auf der Homepage des Autors zu finden: www.technikwueste.de / Projekt ELEKTOR

Leserbrief: Warum Rufnummern sperren?
Zur Rufnummernsperre (DialerCut, Heft 10/2002): Ist es nicht viel einfacher/sicherer, Rufnummern freizuschalten? Auf der Platine 10 Dip-Schalter, mit denen die Speicherplätze zum Programmieren freigeschaltet werden. Sonst ist ein Programmieren nicht möglich. So werden nur die gewollten Telefonnummern freigegeben. Wenn neue Nummern auftauchen (z. B. 0500ter) sind sie auch automatisch gesperrt.
Niehoff
Das ist vom Prinzip her auch möglich, nur meine Überlegung ist es gewesen, den "DialerCut" direkt in die Telefon-Leitung zu schalten - es ist dann also auch möglich, solche Nummern am Telefon/Fax zu blocken. Die Freigabe einzelner Rufnummer ist bei den sich ständig ändernden Tarifen doch etwas aufwendig (internet by call) - wenn ich einfach alle "bösen Rufnummern" blocke, ist es doch einfacher. Die Liste umfasst dann in Blöcke zusammengefasst 10 Rufnummern - alle anderen sind dann frei. Wenn man nur mal über das Modem ein Fax verschicken möchte, hätte man schon ein Problem bei ihrer Version.
Christian Lercher
Widerstände:
R1,R3,R4 = 100 k
R2,R9 = 1 k
R5 = 270 k
R6 = 47 k
R7 = 56 k
R8 = 10 k
Kondensatoren:
C1,C4 = 10 n
C2,C9,C10,C16,C17 = 100 n
C3 = 4µ 7/16 V stehend
C5...C8,C11,C14 = 10 µ /63 V stehend
C12 = 100 µ /25 V stehend
C13,C15 = 27 p
Spulen:
L1,L2 = Ferritring (Ferkelnase) mit 2x2 Windungen
Halbleiter:
D1,D4 = 1N4001
D2 = LED grün, high efficiency
D3 = LED rot, high efficiency
T1 = BC547B
IC1 = EEPROM ab 24C02, DIL8
IC2 = AT89C2051 (programmiert EPS 020106-41)
IC3 = MAX232CP
IC4 = MT8870 oder KT3170
IC5 = 7805
Außerdem:
K1,K4 = 6-poliger RJ45- oder RJ11-Buchse für Platinenmontage
K2 = 9-poliger Sub-D-Verbinder, female, gewinkelt, für Platinenmontage
K3 = Niederspannungsbuchse
S1 = Taster mit Arbeitskontakt
X1 = Quarz 3,579545 MHz (mit 32 pF parallel)
Re1 = 12-V-Relais 2× um 1× 2× 1 cm3 (Fujitsu D012-02CP oder Siemens V23042-A2003-B101)
X2 = Quarz 11,0592 MHz (mit 32 pF parallel)
Re2 = NP-CL-1A181-4/4-218 (Meder/Finder/Omron, erhältlich bei ELV)
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