• Messen & Testen
  • Veröffentlicht in Heft 9/2002 auf Seite 0
Über den Artikel

Durchgangtesters

Ein sicheres Werkzeug

Ein Durchgangstester ist ein unentbehrliches Werkzeug jedes Elektronikers. Doch viele Modelle, die man im Elektronikladen kaufen kann, haben einen Nachteil: Sie gefährden das Messobjekt!
Silizium-Halbleiterdioden (auch Basis-Emitter-Dioden von Transistoren) leiten ab einer Spannung von 0,6 V, moderne Bauelemente wie Schottky-Dioden bei noch niedrigeren Spannungen. Liegt die Spannung an den Mess-Spitzen eines Durchgangstesters über diesem Wert, kann ein zu hoher Strom fließen und das Bauteil zerstören. Der hier vorgestellte Durchgangstester weist bei einem "Durchgang" von 10 W eine Mess-Spannung von lediglich 5 mV auf, der Strom durch das Messobjekt ist auf 0,6 mA begrenzt. Selbst wenn der Messwiderstand höher wird, steigt zwar die Testspannung (theoretisch auf die Batteriespannung vermindert um eine Basis-Emitter-Spannung UBE, also ca. 0,8 V), der Strom wird dabei aber immer geringer. Wie man es auch wendet und dreht, der zu testenden Schaltung kann nichts passieren!
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Produkte
Widerstände:
R1 = 33 k
R2 = 4k7
R3 = 1k8
Kondensator:
C1,C2 = 10 µ /16 V stehend
Halbleiter:
T1 = BC557
T2...T4 = BC337 oder BC347
Außerdem:
BT = Mignon-Batterie mit Halterung
Bz1 = Gleichstromsummer für 5...6 V
Elektro-Installationsrohr als Gehäuse
Platine EPS 020002-1
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