• Computer & Peripherie
  • Veröffentlicht in Heft 4/2002 auf Seite 0
Über den Artikel

Compact-Flash-Drive

Nicht flüchtiger Speicher für PCs

Compact-Flash-Drive
Compact-Flash-Karten sind nicht flüchtige Speichermedien, die zum Beispiel in digitalen Kameras zum Einsatz kommen. Dank der eingebauten "Intelligenz" können sie aber auch mit dem PC gekoppelt werden und als nicht flüchtige "Flash-Disks" arbeiten. Mit dieser einfachen Adapter-Schaltung wird die Compact-Flash-Karte zur motorlosen Mini-Festplatte.
Compact-Flash-Karte ist ein Datenspeicher-System, das von dem Speicher-Spezialisten Sandisk entwickelt wurde. Der Inhalt der nicht flüchtigen Speicherzellen bleibt ohne Betriebsspannung über Jahre erhalten. Zahlreiche digitale Kameras machen von diesem Speichermedium Gebrauch, denn Compact-Flash-Karten sind klein, leicht und unkompliziert in der Handhabung. Die maximale Speicherkapazität einer Compact-Flash-Karte hat bereits die 1-Gigabyte-Marke erreicht. Damit liegt sie Kopf an Kopf mit dem von IBM gefertigten "Microdrive", einem Miniatur-Festplatten-System, das äußerlich das Format einer Compact-Flash-Karte des Typs II hat und dessen Kapazität ebenfalls bis zu 1 Gigabyte beträgt.
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Extra info, Update
Leserbrief:
Erfreut habe ich den Artikel über das Compakt-Flash-Drive in Elektor 4/2002 gelesen. Coole Sache das!
Als stolzer Besitzer einer Olympus Digitalkamera, in deren Lieferumfang leider nur das Übertragungskabel für die serielle Schnittstelle enthalten war, habe ich mir auch noch eine 128 MB Smart-Media Karte zugelegt. Dummerweise muss bei der Übertragung von der Kamera zum PC die Kamera eingeschaltet sein, und bei einer 128 MB Smartmedia-Karte dauert die Übertragung schier ewig. Das geht ganz schön auf die Batterien. Nun habe ich zwar schon auf Akkus umgestellt, aber euer Artikel hat mich dazu bewogen, einfach mal nachzufragen, ob es nicht so etwas wie das "Compakt-Flash-Drive" nicht auch für Smart-Media Karten als Selbstbau-Projekt gibt.
Timo Hebel
Leider ist es uns noch nicht gelungen, die entsprechenden Spezifikationen zu diesen Karten zu erhalten. Diese Hersteller-Information wäre die erste Voraussetzung für eine Eigenentwicklung im Elektor-Labor.

Leserbrief:
Beim Einlesen von jpg-Dateien mit dem Compact-Flash-Drive (Heft 4/02) am PC kommt es manchmal vor, dass das eingelesene Bild horizontale Streifen enthält, die gegeneinander verschoben sind. Es liegt aber weder an meiner Digitalkamera noch an der Flash-Karte, da das gleiche Bild über einen PCMCIA-CF-Adapter auf einem Laptop einwandfrei ist.
D. Desmet
Das Problem könnte folgende Ursachen haben:
1. Die Software auf dem PC hat ein Problem mit der jpg-Datei Ihrer Kamera. Sie können das überprüfen, indem Sie die Bilddatei vom Laptop per Diskette oder Netzwerk auf den PC überspielen. Wird das Bild auf dem PC dann (bei unveränderter PC-Software) einwandfrei wiedergegeben, ist es tatsächlich so, dass der CF-Adapter am PC eine beschädigte Datei liefert.
2. Eine Ursache dafür kann sein, dass der IDE-CF-Adapter ein Timing-Problem hat. Möglicherweise ist das IDE-Interface, an das der CF-Flash-Drive angeschlossen wird, für den CF-Flash-Drive nicht richtig eingestellt. Eventuell verursacht auch eine andere IDE-Hardware (CD-ROM, Festplatte) die Störungen. Was die Einstellung des IDE-Interfaces betrifft, kann man im BIOS die Einstellungen (Festplatten-Einstellungen) ändern, z. B. in den trägeren PIO-Mode 1. Hilft auch das nicht, kann man den CF-Flash-Drive an ein IDE-Kabel anschließen, an das sonst keine andere Hardware angeschlossen ist. Damit müsste sich das Problem dann lösen lassen.
Widerstände:
R1 = 1 k
R2 = 10 k
Kondensatoren:
C1,C2 = 100 n
Halbleiter:
D1 = LED gelb, Low Current
Außerdem:
K1 = 40-polige zweireihige Stiftleiste
K2 = 50-polige Steckleiste für Compact-Flash-Karte, Raster 0,05", Anschlüsse abgewinkelt (z. B. Farnell, Best.-Nr. 3078127)
JP1 = 2-polige Stiftleiste mit Jumper
Stromverbindungskabel für PC-Netzteil
Platine EPS 024032-1
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