• Computer & Peripherie
  • Veröffentlicht in Heft 5/2001 auf Seite 0
Über den Artikel

Elektronik Online: Übertakten

Schneller als AMD erlaubt!

Mit Taktraten von 500 MHz und mehr scheint die Rechenkraft moderner CPUs ausreichend für alle möglichen Anwendungen. Doch den meisten PC-Besitzern kann es gar nicht schnell genug gehen. Mit einfachen Mitteln und geringsten Kosten übertakten sie die CPU ihres Computers.
Übertakten ist eine Art Sport, bei dem man versucht, einen für eine bestimmte Frequenz spezifizierten Prozessor mit einer höheren Taktfrequenz zu betreiben. Oft klappt das nämlich problemlos, wenn man die Betriebsspannung des Prozessorkerns anhebt und die zusätzliche Verlustleistung abführt. Obwohl die vom Hersteller angebenenen "Nennwerte" der CPU ausreichend (etwa 10 %) Raum nach oben lassen, sehen es Intel & Co. nicht so gerne, wenn man sich an den "Specs" zu schaffen macht und bauen deshalb die eine oder andere Sicherung gegen Übertakten ein. Dies trifft besonders auf Intel zu, aktuelle AMD-Prozessoren, vor allem Duron- und Athlon-CPUs in Socket-A-Ausführung, sind dagegen recht leicht zu tunen. Das lohnt sich durchaus, denn die neueren AMD-Prozessoren sind wahre Rennpferde, die durchaus 100 MHz bis 200 MHz mehr verkraften als erlaubt. Auf dem keramischen Gehäuse dieser CPUs befinden sich eine Zahl von Brücken zur Einstellung der CPU, die unterbrochen oder (mit einem Bleistiftstrich!) neu gelegt werden können. Man muss nur wissen, wie...
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