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  • Veröffentlicht in Heft 3/2001 auf Seite 0
Über den Artikel

PCI-Grundlagen

Die Entwicklung von ISA bis PCI

PCI-Grundlagen
Seit es die so genannten IBM-kompatiblen PCs gibt, gab es bei jedem großen Entwicklungsschritt auch die Einführung eines neuen Bussystems. Den aktuellen Stand präsentiert der PCI-Bus, der nicht nur auf IBM-Kompatible beschränkt ist und auch einige PC-Generationen überstehen soll. Diesem Anspruch wird das PCI-Buskonzept durch seine Performance gerecht. Die Kehrseite ist eine relativ komplexe Struktur, die in diesem Beitrag ausführlich beschrieben wird.
Im Jahre 1985 stellte die Firma IBM den ersten AT Computer der Weltöffentlichkeit vor. Das damals verwendete Bus-System war der ISA-Bus. Kurze Zeit nach dieser Veröffentlichung stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass das verwendete Bus-System nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprach. Man musste feststellen, dass 286-Prozessoren bereits ausgebremst wurden, etwa bei Grafikkarten oder Netzwerktechnologie mit hohen Datenraten. Schuld an diesem enormen Performanceverlust war die Abwärtskompatibilität zu alten 8-bit-Systemen. Ein weiterer Grund hierfür war der doch langsame Bustakt mit 6 und später 8MHz. Daraus ergab sich bei einer Busbreite von 16 bit eine theoretische Datentransferrate von 8 MB/s. In der Praxis wurden aber nur maximale Datenraten von etwa 4 bis 6 MB/s erreicht.
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