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  • Veröffentlicht in Heft 7/2000 auf Seite 0
Über den Artikel

Quarzoszillatoren mit Komporatoren

Obwohl ein einfacher Quarzoszillator durchaus mit einer Hälfte des Doppelkomparators LT1720 aufgebaut werden könnte, vermeidet der Einsatz beider Hälften eine Reihe von Unzulänglichkeiten und Designproblemen. So gibt ein Komparator zwar ein korrektes logisches Signal aus, wenn ein Eingang außerhalb des Gleichtaktbereichs gerät, aber zusätzliche unerwünschte Signalverzögerungen können zu suspekten Betriebsmodi führen. Deswegen müssen DC-Biasspannungen an den Eingängen nahe der Mitte des Gleichtaktbereichs gewählt werden, und ein Widerstand ist notwendig, um die Mitkopplung zum nichtinvertierenden Eingang abzu-schwächen. Eigentlich erzeugt ein solcher Oszillator ein Signal mit einem Tastverhältnis von 50 %, unglücklicherweise machen die Widerstandstoleranzen und in geringerem Maße auch Offsets und die Verzögerungen des Komparators einen Strich durch die Rechnung, ein symmetrisches Signal ist allenfalls Wunschdenken.
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