• Verschiedenes
  • Veröffentlicht in Heft 4/2000 auf Seite 0
Über den Artikel

Roboter in der Automobilindustrie

Ein starker Arm fürs Grobe

Roboter in der Automobilindustrie
Beim Besuch einer modernen Autofabrik zeigt sich schnell, dass die Vision einer vollautomatisierten Produktion in menschenleeren Hallen noch auf sich warten lässt. Dennoch ist Kollege Roboter am Fließband nicht zu übersehen und in einigen Bereichen absolut dominant. So ist zum Beispiel der Rohbau der Karosserie schon zu fast 100 % in der "Hand" der meist einarmigen "Bewegungsautomaten mit mehreren Achsen", die sich vor allem als Spezialisten fürs Grobe und Schwere nützlich machen.
Es gibt Dinge im Leben, über die man sich wenig Gedanken macht, manchmal ganz banale Dinge. Stellen wir uns Folgendes vor: Zwei Arbeiter müssen ein Werkstück in eine Pressenform einlegen. Das Werkstück wiegt 30 kg. In der Stunde (nehmen wir mal an) 40 mal. Und das einen 8-Stunden-Tag lang. An diesem einen Arbeitstag bewegen die beiden Arbeiter Material mit dem "Volumen" 30 kg x 40 x 8 also 9 600 kg. Am Abend des Arbeitstages haben beide die stattliche Menge von 9,6 t bewegt, jeder 4,8t. Und das Tag für Tag. Man möchte gar nicht mehr weiterrechnen.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Kommentare werden geladen...