• Audio, Video & Foto
  • Veröffentlicht in Heft 7/1999 auf Seite 72
Über den Artikel

S/PDIF-Monitor

Mit dem "digital audio interface receiver" CS8412 von Crystal lassen sich nicht nur Eingangsstufen für digitale Audiogeräte realisieren. Das IC kann zum Beispiel auch für digitale VU-Meter und Clipping-Indikatoren verwendet werden, da es den S/PDIF-Datenstrom in seine einzelnen Komponenten wie Daten, Bit-Clock und L/R-Clock dekodiert. Fügt man als Referenz noch einen externen Oszillator (IC4) hinzu, bietet das IC auch die Möglichkeit, empfangene Frequenzen durch einen Frequenzvergleich zu analysieren. Das ist kurz gesagt die Funktion des S/PDIF-Monitors, der die Einhaltung der drei standardisierten Taktraten 48 kHz, 44,1 kHz und 32 kHz in drei Toleranzbereiche einordnet: Kleiner 400 ppm Abweichung, kleiner 4 % Abweichung und "out of range" bei mehr als 4 % Abweichung von den Standard-Samplefrequenzen. Natürlich zählt dabei auch die Genauigkeit der Vergleichsfrequenz mit. Beim Quarzoszillator SG531P von Epson beträgt die Toleranz ±100 ppm.
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