• Messen & Testen
  • Veröffentlicht in Heft 1/1999 auf Seite 16
Über den Artikel

Leitfähigkeits-Messgerät

Mit selbstgebautem Sensor

Leitfähigkeits-Messgerät
Neben dem Säure-grad interessiert bei der Beurteilung der Wasserqualität auch die Leitfähigkeit, die Auskunft erteilt über das Ausmaß der Mineralisierung, sprich, den Kalkgehalt.Stark kalkhaltiges Wasser ist nicht für Fische, nicht für Pflanzen und erst recht nicht für guten Tee oder Kaffee geeignet. Aus diesem Grund greifen viele Aquaristen, Orchideenliebhaber, Hydrokulturelle und andere zu destilliertem Wasser oder durch Filterpratonen demineralisiertes Wasser, ein teures und im letzten Fall wegen der Verkeimungsgefahr höchst gefährliches Vergnügen. Preiswerter und ökologisch sinnvoll ist es, Regenwasser aufzufangen, zu reinigen und zu nutzen. Leider schwankt die Qualität von Regenwasser stark, je nach Verschmutzung der Luft und der Auffangfläche (Dach). Ob das Wasser für die vorgesehene Anwendung brauchbar ist oder nicht, kann man am einfachsten über seine Leitfähigkeit bestimmen. Das hier präsentierte Meßgerät mißt die Leitfähigkeit und zeigt sie in Mikro-Siemens an.
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Widerstände:
R1 = 470 k
R2,R3 = 1 M
R4 = 4M7
R5,R9 = 100 k
R6 = 10 k
R7 = 20 k
R8 = 22 k
R10 = 47 k
P1 = 10 k Trimmpoti
Kondensatoren:
C1,C6,C8,C11 = 100 n
C2 = 10 µF/63V stehend
C3,C10 = 220 n
C4,C5 = 330 n
C7 = 100 p
C9 = 470 n
Halbleiter:
D1 = 1N4148
D2,D3 = LED grün, 3 mm
T1 = BF245A
T2,T3 = BC547B
T4 = BC557B
IC1 = ICL7106CPL (Maxim)
Außerdem:
LCD1 = LC-Display 3,5-Digit
(IC1 und Display sind als Set erhältlich!)
BT1 = 9-V-Block plus Clip
Schalter 1x an
Gehäuse mit Displayausschnitt
Platine 980104-1
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