• Hobby & Modellbau
  • Veröffentlicht in Heft 10/1998 auf Seite 60
Über den Artikel

LED-Drehzahlmesser

Speziell für Roller und Mopeds

LED-Drehzahlmesser
Eigentlich könnte man ja meinen, daß ein Selbstbau-Drehzahlmesser heutzutage nicht mehr gebraucht wird, weil ohnehin schon jedes Gefährt über ein solches Anzeigeinstrument verfügt. Erstaunlicherweise gibt es aber immer noch Ausnahmen. Wer ein Kleinkraftrad der genannten Sorte sein eigen nennt, wird in den meisten Fällen eine Nachrüstlösung gebrauchen können. Die hier beschriebene Schaltung ist preiswert und einfach zu bauen und liefert eine übersichtliche und zuverlässige Anzeige.Auch bei den Autoherstellern gibt es noch immer einige Vertreter der guten alten Aufpreispolitik, die so ein selbstverständliches Detail wie einen Drehzahlmesser als Luxusartikel einstufen, den es nur in Verbindung mit einem saftigen Aufpreis oder am besten gleich nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Ausstattungspaket und einem stärkeren Motor gibt. Bei einem zweirädrigen Kraftfahrzeug ist ein Drehzahlmesser sicher dann kein überflüssiger Luxus, wenn ein manuell geschaltetes Getriebe vorhanden ist. Tacho und Drehzahlmesser gehören eigentlich zusammen, wenn man immer im optimalen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Widerstände:
R1 = 2k2
R2,R7 = 22 k
R3 = 22 M
R4 = 15 M
R5 = 22 k
R6 = 100 k
P1 = 50 k Trimmpoti (stehend)
Kondensatoren:
C1 = 10 µ/16 V stehend
C2,C3 = 10 n (RM 5 mm)
C4 = 100 n (RM 5 mm)
Halbleiter:
D1...D13 = Low-current-LED grün
D14...D16 = Low-current-LED gelb
D17...D20 = Low-current-LED rot
IC1,IC2 = LM3914
IC3 = TLC555
Außerdem:
JP1 = 2-polige Kontaktreihe mit Jumper
Gehäuse: Conrad Bestellnr. 84 22 30-66
Platine: 980077-1
Aufnehmerspule: siehe Text
Kommentare werden geladen...