• Grundlagen
  • Veröffentlicht in Heft 5/1998 auf Seite 72
Über den Artikel

Digital Signal Processing (5)

Noch mehr Filter, De- und Modulation

Digital Signal Processing (5)
Zur Synthese von Filtern muß noch etwas mehr gesagt werden, bevor wir uns dem neuen Thema Modulations- und Demodulationstechniken zuwenden.Um bei vorgegebenem Frequenzgang ein Filter zu entwerfen, hat man viele Freiheitsgrade. Zuerst wäre die Anzahl der Samples der Sprungantwort zu nennen, also die Ordnung des Filters oder Zahl der Taps. Zu hohe Ordnungen führen zu immensen Rechenzeiten. Im allgemeinen versucht man daher, die Ordnung N so klein wie möglich zu halten. Dann kommt bei unserem Programm noch die Wahl des Fenster-Parameters dazu. Sein Einfluß ist in Bild 1 und Bild 2 dargestellt. Die Oszillogramme wurden mit XFILDES2.SPP erzeugt, die Werte von a sind 0.1, 3, 5 und 14. Eine Wahl eines kleinen Wertes von a führt dazu, daß praktisch keine Fensterung vorgenommen wird. Die Sprungantwort weist am linken und rechten Ende "Zacken" auf, die zu Nebenzipfeln im Frequenzgang führen. Ein steigender Wert von a geht mit einer Reduzierung der Nebenzipfel einher, aber der Frequenzgang folgt den Vorgaben nicht mehr so scharf, sondern verrundet mehr und mehr. Zwischen diesen beiden Übeln kann man wählen, will man nicht die Ordnung des Filters erhöhen.
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