• Hochfrequenz
  • Veröffentlicht in Heft 5/1998 auf Seite 32
Über den Artikel

Breitband-HF-Vorverstärker

Für Lang-und Mittelwelle

Breitband-HF-Vorverstärker
Der hier beschriebene Vorverstärker arbeitet im Gegentakt und verwendet ein Paar preiswerter JFETs. Mit ein paar Änderungen der Schaltung läßt sich der Frequenzbereich nach unten bis VLF und nach oben bis 30 MHz und bei Bedarf selbst bis 150 MHz erweitern.Während viele Breitbandverstärker primär für Kurzwelle ausgelegt sind und einen -3-dB-Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz oder von 1 bis 30 MHz aufweisen, ist für die darunter liegenden Bereiche selten etwas zu finden. Der hier vorgestellte Verstärker bietet einen relativ großen Dynamikbereich und einen hohen Intercept-Punkt dritter Ordnung. Eigenschaften, die der an den unteren Bereichen interessierte DXer zu schätzen weiß, besonders, wenn er in der Nähe starker lokaler Mittelwellensender wohnt.Der Basisentwurf des Verstärkers hat eine Bandbreite, die eine Dekade (10:1) von 250 kHz bis 2500 kHz umfaßt. Die Eingangs- und Ausgangsimpedanzen von 50 W entsprechen dem für HF-Baugruppen unter 30 MHz üblichen Standardwert. Für Frequenzen über 30 MHz läßt sich die Impedanz leicht anpassen.
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Widerstände:
R1, R2 = 27
Kondensatoren:
C1 = 1µF (Folie, z.B. MKT)
C2,C5 = 10µF/63V stehend
C3, C4 = 100 nF
Halbleiter:
D1 = 1N4001
T1,T2 = BF256B
Außerdem:
K1 = Netzteilbuchse für Platinenmontage
Tr1,Tr2 = Zweiloch-Kern, Amidon Typ BN-43-202 oder Philips-Kern (Kernmaterial 4C6, siehe Text).
Wicklungen:
TR1A = 4 Wdg. 0,15 mm CuL
TR1B = 12 Wdg. 0,3 mm CuL
TR1C = 12 Wdg. 0,3 mm CuL
Tr2A = 2 Wdg. 0,15 mm CuL
TR2B = 12 Wdg. 0,3 mm CuL
TR2C = 12 Wdg. 0,3 mm CuL
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