• Grundlagen
  • Veröffentlicht in Heft 1/1998 auf Seite 56
Über den Artikel

Moderne Modemtechnik

Schneller unterwegs auf der Datenautobahn

Moderne Modemtechnik
Galt noch vor einigen Jahren das Modem als geheimnisvolle Tatwaffe des gemeinen Hackers, ist es heutzutage zum fast unverzichtbaren Bestandteil eines PCs geworden. Immer mehr Anwendungsmöglichkeiten von Datenverbindungen haben zu großen Fortschritten in der Modemtechnologie geführt. Dieser Artikel zeichnet die Entwicklung nach und wagt einen Blick in die Zukunft.
Der oder das Modem - die Bezeichnung setzt sich aus den Begriffen Modulator und Demodulator zusammen - ist ein Gerät, das (digitale) Daten in analoger Form über eine Leitung übertragen kann. Dabei kann es sich um eine gewöhnliche Telefonleitung handeln, im Prinzip aber auch jedes andere Netzwerk. Die zur Zeit maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit über die Telefonleitung beträgt etwa 56 kbit/s. Verglichen mit den 300 bit/s, noch vor einigen Jahren Standard, ein gewaltiger Sprung, der schon fast die Bitgeschwindigkeiten von ISDN (64 kbit/s) erreicht. Dies war nur durch eine Anzahl neuer Technologien und "Rechentricks" möglich, die in diesem Artikel näher beleuchtet werden. Übrigens: Obwohl manchmal als Modem bezeichnet, ist die ISDN-Karte im PC keineswegs ein solches, da sie keine Signale (de)moduliert!
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